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Neue Friedländer Zeitung
Ausgabe 5/2026
Amtliche Mitteilungen
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Preisstabilität trotz Herausforderungen: Wasser- und Abwasserzweckverband Friedland bleibt auf stabilem Kurs

In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten und wachsender Unsicherheiten in vielen Bereichen der Daseinsvorsorge setzt der Wasser- und Abwasserzweckverband Friedland ein klares Zeichen: Stabilität, Verlässlichkeit und wirtschaftlich verantwortungsvolles Handeln stehen weiterhin im Mittelpunkt der Verbandsarbeit. Besonders für die Bürgerinnen und Bürger der Region ist eine Nachricht von großer Bedeutung: Die Preise für Wasser und Abwasser bleiben nicht nur seit Jahren stabil, sondern sollen nach aktueller Planung auch in den Jahren 2026 und 2027 konstant gehalten werden.

Diese Entwicklung ist keineswegs selbstverständlich. Vielmehr ist sie das Ergebnis einer langfristig angelegten, vorausschauenden Planung, eines konsequent wirtschaftlichen Umgangs mit Ressourcen sowie gezielter Maßnahmen zur Energieoptimierung. Dazu zählt unter anderem der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Wasserwerk in Friedland, mit der eigene Energie gewonnen und die Betriebskosten nachhaltig gesenkt werden. Der Verband verfolgt seit Jahren das Ziel, notwendige Investitionen frühzeitig zu erkennen und effizient umzusetzen, ohne dabei die Entgelte für die Kunden unnötig zu belasten.

Der zurückliegende Winter stellte den Verband jedoch vor besondere Herausforderungen. Über mehrere Wochen hinweg sorgten anhaltend niedrige Temperaturen für eine starke Belastung der technischen Infrastruktur. In der Folge kam es vermehrt zu Rohrbrüchen im Versorgungsnetz, dieschnelles und koordiniertes Handeln erforderten.

Dank der gut organisierten Einsatzstrukturen und der hohen Fachkompetenz der Mitarbeiter konnten die Schäden jedoch zügig behoben werden. Die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung hatte dabei stets oberste Priorität. Trotz des erhöhten Reparaturaufkommens gelang es dem Verband, größere Ausfälle zu vermeiden und die Einschränkungen für die Kunden auf ein Minimum zu reduzieren. Dass solche außergewöhnlichen Belastungen nicht unmittelbar zu steigenden Entgelten führen, ist das Resultat einer soliden finanziellen und technischen Planung. Der Verband setzt auf regelmäßige Wartung, gezielte Modernisierung und eine kontinuierliche Optimierung der Betriebsabläufe. Investitionen werden sorgfältig abgewogen und langfristig kalkuliert, sodass Kosten planbar bleiben. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die wirtschaftliche Arbeitsweise des Verbandes. Durch effiziente Prozesse, den gezielten Einsatz moderner Technik und ein verantwortungsbewusstes Kostenmanagement gelingt es, die vorhandenen Mittel optimal einzusetzen. Dies schafft Spielräume, um auch unvorhergesehene Ereignisse, wie den vergangenen Winter, ohne zusätzliche Belastungen für die Kunden zu bewältigen.

Die angekündigte Preisstabilität für die kommenden Jahre ist daher kein Zufall, sondern Ausdruck dieser nachhaltigen Strategie. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies vor allem Planungssicherheit in einem sensiblen Bereich der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Der Wasser- und Abwasserzweckverband Friedland unterstreicht damit seinen Anspruch, nicht nur ein zuverlässiger Ver- und Entsorger, sondern auch ein verantwortungsvoller Partner für die Region zu sein. Transparenz, Wirtschaftlichkeit und Kundennähe bleiben dabei zentrale Leitlinien. Auch künftig wird der Verband vor der Aufgabe stehen, seine Infrastruktur an neue Anforderungen anzupassen, sei es durch den Klimawandel, technische Entwicklungen oder steigende Qualitätsansprüche. Die bisherigen Erfahrungen zeigen jedoch, dass der Verband gut aufgestellt ist, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Mit einer klaren Strategie, engagierten Mitarbeitern und einem konsequenten Fokus auf Effizienz und Nachhaltigkeit bleibt der Wasser- und Abwasserzweckverband Friedland ein verlässlicher Garant für eine sichere und stabile Trinkwasserversorgung sowie eine zuverlässige Abwasserentsorgung, heute und in den kommenden Jahren.

Ihr Sebastian Heuer, Verbandsvorsteher,
Ihr Christoph Tamm, Technischer Leiter sowie Ihre
Gesina Haack, Geschäftsführerin.