Ein Fußballfest der Extraklasse erlebte die D-Jugend des TSV Friedland 1814 über das Pfingstwochenende. Die Nachwuchskicker reisten zum KSN Junior Cup nach Northeim – einem der größten und am stärksten besetzten U13-Turniere in Norddeutschland. Neben namhaften nationalen Vereinen wie Borussia Mönchengladbach, Dynamo Dresden, Hannover 96, Hansa Rostock, Jahn Regensburg und dem 1. FC Magdeburg sorgten europäische Spitzenklubs wie Rapid Wien oder OH Leuven für ein außergewöhnlich hohes sportliches Niveau.
Bereits die Atmosphäre auf der Turnieranlage hinterließ bei den jungen Friedländern bleibenden Eindruck. In der Vorrunde bekam es der TSV mit internationaler Konkurrenz wie Lyngby Kopenhagen und NEC Nijmegen sowie dem FC Gießen zu tun. In der anschließenden Qualifikationsrunde folgten packende Duelle gegen die Go Ahead Eagles Deventer und Blau-Weiß Köln.
Auch wenn einige Ergebnisse am Ende deutlich ausfielen, spiegelten sie nicht immer den wahren Spielverlauf wider. In manchen Phasen fehlte es den Friedländern über die volle Distanz an der nötigen Konzentration und Entschlossenheit. Dass die Mannschaft fußballerisch jedoch absolut mithalten kann, bewies sie durch starke spielerische Aktionen – selbst gegen die Konkurrenz aus den renommierten Nachwuchsleistungszentren.
Am zweiten Turniertag belohnten sich die Schützlinge von Trainer Michael Mülling schließlich für ihren Einsatz: In der Fairplay-Runde erspielte sich das Team einen verdienten dritten Platz und sorgte so für einen positiven sportlichen Abschluss.
„Im Mittelpunkt standen für uns die wertvollen Erfahrungen gegen internationale Spitzengegner und die gemeinsame Zeit als Mannschaft“, zog Trainer Mülling trotz der sportlichen Hürden ein durchweg positives Fazit. Sich auf diesem Niveau präsentieren zu können, sei ein riesiger Gewinn für die Entwicklung der Spieler.
Ein solches Mammutprojekt ist für einen Verein von der Größe des TSV Friedland kein Selbstläufer. Die Reise wurde erst durch das Engagement regionaler Sponsoren möglich. Ein besonderer Dank der Vereinsführung gilt dem Bestattungshaus Doreen Peter, dem Gasthof Brohmer Berge, der Schweser-Multibetrieb GmbH, FitMoney sowie der Bauunternehmen Woskowski GmbH.
Ebenso investierten die mitgereisten Eltern viel Herzblut. Ob bei der Organisation, den Fahrdiensten oder als lautstarke Unterstützung am Spielfeldrand – das funktionierende Elternkollektiv war die Basis für das Gelingen dieser Reise. Die Friedländer D-Jugend kehrte zwar ohne den Turniersieg, dafür aber mit reichlich neuen Eindrücken und unvergesslichen Erinnerungen in der Tasche in die Heimat zurück.