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Neue Friedländer Zeitung
Ausgabe 7/2025
Sport
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Ein Zeichen für Zusammenhalt: Ältester Sportverein Deutschlands erhält Auszeichnung „Sport statt Gewalt“

Wolfgang Schmülling, René Bielesch, Sabine von Ahsen, Andreas Bluhm

Es war ein besonderer Moment für unseren Verein – und ein bedeutender Tag für unsere Werte. Am 14. Juli wurde der TSV Friedland, der älteste Sportverein Deutschlands, in Warnemünde vom Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern mit dem Sonderpreis „Sport statt Gewalt“ ausgezeichnet. In den neuen Räumen des Landessportbundes durften wir als einer von sieben Preisträgern diese besondere Ehrung entgegennehmen.

Diese Auszeichnung würdigt nicht nur ein Projekt, sondern eine klare Haltung. Der TSV Friedland steht entschieden gegen Gewalt, Intoleranz und Rassismus – auf dem Platz genauso wie im Alltag. Bei uns haben Fairness, Toleranz, Respekt und ein demokratisches Miteinander oberste Priorität. Diese Werte prägen unser Vereinsleben seit jeher und sind fest im täglichen Miteinander verankert.

Gerade in der Kinder- und Jugendarbeit setzen unsere ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer genau dort an. Sie vermitteln Teamgeist, soziales Miteinander und gegenseitige Wertschätzung – durch Vorbild, durch Sport, durch Gemeinschaft. Denn wer bei uns aufwächst, soll nicht nur lernen, wie man einen Ball spielt, sondern wie man als Mensch fair und respektvoll durchs Leben geht.

Diese Auszeichnung erfüllt uns mit großer Freude und auch mit Stolz. Sie ist Anerkennung für das Engagement so vieler Menschen in und um unseren Verein – und gleichzeitig ein Ansporn, weiterhin mit Herz und Haltung für ein friedliches Miteinander einzutreten. Der Sport ist mehr als Bewegung – er ist ein Raum für Werte, für Entwicklung, für Zusammenhalt. Genau dafür steht der TSV Friedland – gestern, heute und auch morgen.

Sabine von Ahsen