Wolf-Detlef Schulz begrüßt die Gäste aus Waren und Greifswald im Haus des Gastes
Verbandsliga: SSC Graal-Müritz I – Greifswalder SV 3 : 5 Wir verloren gegen den favorisierten Oberliga Absteiger deutlich und dies völlig verdient, da unsere Mannschaft einen gebrauchten Tag erwischte. Andreas verlor durch eine Springergabel seine Dame und somit die Partie. Dann verlor leider auch Conny ein schlecht stehendes Endspiel. Wolfgang hatte mit Schwarz Ausgleich erreicht, sah am Brett auch die beste Fortsetzung um nach längerem Nachdenken doch die fehlerhafte Abwicklung zu spielen, dies sollte sich rächen und die Niederlage war nicht mehr zu vermeiden. Zwar erreichten Max und Rainer ein sicheres Remis, aber das war zu wenig, denn auch Alex verdarb seine Partie leider im Mittelspiel, so dass das folgende Damenendspiel chancenlos verloren war und damit auch das Match. Durch zwei Siege der Ersatzspieler Sergejs und Eckhart gelang noch eine Resultats-Verbesserung zum 3 : 5. Trotz der Niederlage haben wir unser Saisonziel Klassenerhalt, bereits eine Runde vor Saisonschluss erreicht!
Landesliga Ost: SSC Graal-Müritz II – SV Waren 4,5 : 3.5 Der Tabellenführer aus Waren hatte bislang noch keinen Mannschaftspunkt abgegeben und wollte gegen eine geschwächte Zweite unbedingt gewinnen und damit den Aufstieg in die Verbandsliga erreichen. Zudem waren wir sehr geschwächt, da unsere Spitzenbretter in der Ersten spielten. Nach einer guten Stunde hatten wir durch die Remis von Detlef und Daniel aber schon mal einen Punkt. Dann erreichte Ulli ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern – remis. Nach gut 2 Std. folgte von Lutz ein weiteres Remis zum 2 : 2! Den ersten Sieg fuhr überraschend Wolfgang ein, der seine gewonnene Qualität im richtigen Augenblick zurück opferte und damit die gegnerische Stellung unhaltbar zum Einsturz brachte. Leider verlor dann Günther sein Endspiel mit 1 Figur gegen 3 Bauern. 3 : 3. Nun standen noch 2 Partien offen: Wölfi dominierte seinen Gegner am Königsflügel und brachte Zug um Zug seinen Gegner in größte Verlegenheit. Der Schachcomputer hätte sicher schnellere Wege zum entscheidenden Vorteil gefunden aber der Mensch spielt ja auch gegen die Uhr. In einem tollen Finale in Zeitnot zwang Wölfi seinen Gegner schließlich zur Aufgabe, der bislang noch keinen Punkt im laufenden Wettbewerb abgeben musste. 4 : 3! Gratulation – das Mannschaftsremis war sicher! Jetzt kämpfte noch Holger am Spitzenbrett wie ein Löwe gegen seinen nominell um 200 DWZ-Punkte besseren Gegner. Seine Situation wurde zunehmend schlechter mit 2 Minusbauern. Doch sein Gegner fand gegen Holgers zähen Widerstand keine Mittel und musste konditionell äußerst strapaziert, den Vorteil abgeben und nach 5 Stunden Spielzeit in ein Remis einwilligen. Ein unerwarteter Mannschaftssieg war damit perfekt!