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Greifswalder Stadtblatt
Ausgabe 12/2018
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Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Foto: „Häftlinge im KZ Sachsenhausen © Rechteinhaber nicht ermittelbar / Friedrich-Ebert-Stiftung“

Verfolgung der Sozialdemokratie

Sonntag, 27. Januar 2019, 19:00 Uhr

Pommersches Landesmuseum, Rakower Straße 9, Eintritt frei

Die Universität Greifswald und die Universitäts- und Hansestadt Greifswald in Kooperation mit dem Pommerschen Landesmuseum laden ein zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.

Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit. Etwa eine Million Menschen waren hier grausam gequält und ermordet worden, weil sie dem Bild einer auf Rassenwahn beruhenden Ideologie nicht entsprochen oder weil sie sich den Nationalsozialisten widersetzt hatten. Seit Bundespräsident Roman Herzog den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 1996 ausrief, widmen die Universität und die Universitäts- und Hansestadt Greifswald den 27. Januar jeweils einer besonderen Opfergruppe. Die diesjährige Veranstaltung gedenkt der Unterdrückung der Sozialdemokratie während der NS-Zeit.

Es referieren

Prof. Dr. Bernward Dörner, Technische Universität Berlin

PD Dr. Detlev Brunner, Universität Leipzig

Moderation

Prof. Dr. Thomas K. Kuhn, Universität Greifswald

Es musizieren

Angehörige der Musikschule Greifswald

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Folgende Veranstaltungen in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald umrahmen den Gedenktag

Filmclub Casablanca e.V. zeigt im Theater Vorpommern (Foyer), Robert Blum-Straße

Montag, 21. Januar, 20:30 Uhr, Eintritt 4 Euro

„The Cakemaker“
ISR/D 2017, Regie: Ofir Raul Graizer, 104 min., Blu-ray, OmU

The Cakemaker ist ein stiller, sensibler Film über eine deutsch-israelische Liebe jenseits der Geschlechtergrenzen.

Film im Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4,
Freitag, 25. Januar, 20:00 Uhr, Eintritt 4 Euro
„DIE GUTEN FEINDE -Mein Vater, die Rote Kapelle und ich“

D 2017, Ein Dokumentarfilm von Christian Weisenborn, 90 Min.

Der Filmemacher Christian Weisenborn erzählt in DIE GUTEN FEINDE das dramatische Leben seines Vaters. Die Geschichte eines jungen Intellektuellen, der Ende der 20er Jahren aus der rheinischen Provinz nach Berlin kommt, um hier Schriftsteller zu werden, und das Leben in der Bohème in vollen Zügen genießt, bis die Machtergreifung der Nazis alle Illusionen zerstört.

Nordoststreifen im Pommerschen Landesmuseum, Rakower Straße 9
Donnerstag, den 31. Januar 20:00 Uhr, Eintritt: 3,50 Euro
„Nachlass“
,

D 2018, Ein Dokumentarfilm von Christoph Hübner 112 Minuten

"Nachlass" lädt zur tiefgreifenden Reflexion über unsere Erinnerungskultur und ihre Unerlässlichkeit ein - auch nach dem Ableben der letzten Zeitzeugen der der letzten Zeitzeugen der Shoah.

Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern

Film im Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4
Freitag, 1. Februar, 20:00 Uhr, Eintritt 4 Euro

L'CHAIM - Auf das Leben!
D 2014, Regie: Elkan Spiller, 92 min, DVD, OmdU

Ein bewegender Dokumentarfilm über eine faszinierende, charismatische Persönlichkeit, deren Name auch einen Wunsch beinhaltet: L’Chaim! Ein Film als ein Hoch auf das Leben.