Immer mehr Menschen setzen beim Gärtnern bereits auf torffreie Alternativen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Moorschutz. Auch die Stadt Greifswald setzt sich dafür ein, dass möglichst viele Gärten torffrei erblühen. Sie beteiligt sich deshalb an der bundesweiten Aktionswoche „torffrei gärtnern“. In Greifswald sind verschiedene Mitmachaktionen geplant. Auch der stadteigene Torfverbrauch wird überprüft: So werden beispielsweise die Blumenkaskaden in der Innenstadt bereits ohne torfhaltige Erde bepflanzt. Weitere Informationen zu den Aktionen folgen in Kürze auf der Internetseite der Stadt.
Warum sollte man beim Gärtnern auf Torf verzichten? Torf wird hauptsächlich als Zusatz für Pflanzerde genutzt, weil er physikalische und chemische Eigenschaften hat, die das Pflanzenwachstum unterstützen. Allerdings wird Torf aus trockengelegten Mooren gewonnen. Diese gelten als bedeutende Kohlenstoffspeicher und wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Durch den Abbau von Torf gelangt das gespeicherte Kohlendioxid in die Atmosphäre und schädigt das Klima. Inzwischen gibt es hochwertige Alternativen, die auf nachwachsenden Rohstoffen wie Kompost, Humus, Holz- oder Kokosfasern basieren.