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Greifswalder Stadtblatt
Ausgabe 3/2026
Amtlicher Teil
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Greifswald erweitert Defibrillator-Standorte an Schulen und Sporthallen

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat fünf weiterführende Schulen sowie zehn städtische Sporthallen erstmals mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED) ausgestattet. Mit ihnen können Ersthelfer bei plötzlichen Herzrhythmusstörungen – etwa infolge eines Herzinfarkts – entscheidende Minuten überbrücken, bis der Rettungsdienst eintrifft. Mit der Ausstattung weiterer städtischer Gebäude mit lebensrettender Technik stärkt die Stadt die Vorsorge an stark frequentierten Orten.

„Im Notfall zählt jede Minute. Mit den neuen Defibrillatoren schaffen wir zusätzliche Sicherheit an den Schulen sowie für zahlreiche Sportlerinnen und Sportler in Greifswald“, sagt Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder. „Die Geräte sind einfach zu bedienen und können im Ernstfall Leben retten.“

So verfügen jetzt die Regionalen Schulen „Caspar David Friedrich“ und „Ernst Moritz Arndt“, die Integrierte Gesamtschule „Erwin Fischer“ sowie die Gymnasien „Alexander von Humboldt“ (Haus 1 und 2) und „Friedrich Ludwig Jahn“ (Haus 1 und 2) über derartige Laien-Defibrillatoren.

Das Rathaus und das Stadthaus am Markt, der Verwaltungsstandort am Tierpark sowie die Stadtbibliothek, St. Spiritus und die Musikschule sind bereits seit längerem mit Defibrillatoren ausgestattet. Somit kann auch bei einem Notfall in der Innenstadt schnell geholfen werden. Der Bauhof wurde nun ebenfalls ausgerüstet.