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Jarmener Informationsblatt
Ausgabe 8/2019
Kulturnachrichten
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Stadtfest

750 Steine die uns bewegten

Spuren der Steine haben das Stadtfest zur 750-Jahr-Feier begleitet. Es waren überwältigende 14 Tage, die wir mit den Jarmenern und ihren Gästen gefeiert haben.

Viele kleine und große Ereignisse haben den Zeitraum gefüllt. Die Veranstaltungen wurden sehr gut besucht. Gefüllte Säle waren es bei jedem Ereignis. Ob bei der Eröffnung mit dem Frühstück auf dem Alten Markt, bei der Tanzveranstaltung „Anke tanzt“, der internationalen Berner Sennenhunde-Ausstellung, dem Bürgerschießen in Zemmin, dem Bläserkonzert in der Kirche, dem Chorfest, der Modelleisenbahnausstellung, dem Dartturnier, dem Konzert mit Carly Peran, dem Musical und den Veranstaltungen der Schulen, dem Kaffeenachmittag bei der Volkssolidarität, dem Vortrag mit Spaziergang durch das alte Jarmen, der Kräuterwanderung, dem Gesprächskreis, der Kinovorstellung, der Vorstellung des Projektes Heimat-Ort-Jarmen Gesichter und Geschichten, dem Entenrennen mit Konzert der Miller-Family, dem Reitertag usw.

Alle Veranstaltungen wurden sehr gut angenommen, wo sie auch immer durchgeführt wurden. Besonders gefreut haben wir uns über die vielen kleinen und großen Eigeninitiativen, die sich dabei entwickelt haben.

Ja, und die Steine haben das ganze Fest begleitet, als Stadtprojekt, die Bemalung von 750 Steinen mit ganz tollen Motiven. Jeder Stein hat seine eigene Geschichte. Beim Eröffnungsgottesdienst hat der Bischof über die vielen Steine berichtet und auch beim Abschiedsgottesdienst gab es sogar ein Lied über Steine, und wie auch am Hafen, wurde eine 750 in der Kirche im Altarraum gelegt. Unsere anfänglichen Stolpersteine haben sich zu kostbaren Erinnerungssteinen entwickelt, die jetzt in der ganzen Stadt verteilt liegen und an das schöne Stadtfest erinnern. Nicht 750 Steine lagen am Hafen sondern 762 Steine. Das Lied "Steine die im Wege liegen, sind nicht nur zum Stolpern da. Wir wollen sie mit einbeziehen, wenn wir unsre kleinen Straßen baun." Genau das ist während der Festwochen passiert, Jarmen hat sich rundherum ein tolles Fest gebaut, mit Höhepunkten für alle Altersgruppen.

Der Gesprächskreis hat während der Festtage auch sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert. Und bei der Sammlung, initiiert von Prof. Metelmann 750 Euro für ein besonderes Projekt zu sammeln, gewann auch ein Stein, ein Findling, den ersten Platz. Zweiter Platz wurde die Litfaßsäule, die vielleicht auch einen ehrenwerten Platz im Stadtgebiet bekommen soll. Der Stein soll auf dem Kreisverkehr am Ortseingang L35 seinen Platz finden.

Aber nicht nur mit Steinen haben wir eine 750 gestaltet, auch mit bunten Blumen wurden auf der Treppe vom Jungschen Haus und am Ortseingang eine 750 gepflanzt.

Der Filmclub hat in der Festwoche den Film „Egon und das 8. Weltwunder“ gezeigt. Vorgestellt wurde dieser von Willi Schwabe (Ute Hacker). Und durch den Bauarbeiter Egon waren auch irgendwie Steine im Mittelpunkt.

Große Freude hat uns auch der Festumzug bereitet, denn es hatte keiner mit einer so großen Beteiligung gerechnet. 53 Fahrzeuge begleiteten die Schalmeienkapelle mit der Bahn mit den Ehrengästen durch die Stadt vom Alten Markt zum Motoballplatz.

Unzählige Jarmener säumten die Straßen und freuten sich über die schön geschmückten Fahrzeuge, die vielen Firmenfahrzeuge, Vereine, Kinder und Erwachsene.

Es gab Blumen und Bonbons für alle die am Festumzug Anteil hatten. Firmen zeigten was sie können und machen, sowie auch die Vereine und viele Bürger.

Der Festumzug wurde durch die Feuerwehr abgesichert, wie auch das Hauptwochenende. Fester Bestandteil und Hilfe bei vielen Events war die Feuerwehr. Ob beim Aufstellen von Bänken oder bei der Eröffnung der „Badeanstalt an der Peene“ mit den Eisbadern. Die Feuerwehr war immer präsent und hilfsbereit und hat durch viele Ideen die Veranstaltungen unwahrscheinlich bereichert.

Nicht nur die Feuerwehr half, auch viele Bürger engagierten sich sofort, organisierten, fragten nicht lange, sondern waren da und fassten mit an. So wie Siegfried Peris, das Team der Apotheke um Andreas Portugal, der Bauhof und viele viele mehr.

Das Entenrennen wurde durch eine Tanzveranstaltung mit Lasershow gekrönt.

Die Fotos zeigen wie viel Spaß die Jarmener beim Feiern hatten.

Nach dem Umzug am 22.6. hielt Herr Karp seine Ansprache und auch Diana Hoth fand Dankesworte im Namen des Festkomitees. Einige Ehrengäste fanden auch schöne Worte.

Die Judokas, Line Dance Gruppe und die Pastoren-Band „Reverend and Friends“ hatte eine Aufführung auf dem Festplatz.

Abends war dann eine Tanzveranstaltung mit einem schönen Feuerwerk.

Am Sonntag gab es ein Konzert von Willi Freibier und Hans-Jürgen Beyer.

Rundherum waren es schöne Tage mit vielen Ereignissen.

Begonnen haben die ersten Feierlichkeiten mit dem Tournier der Motorballer, mit dem Judotournier und dann zu Pfingsten mit Kunstoffen. Auch diese Veranstaltungen wurden sehr gut besucht und man hätte eventuell ahnen können, was auf die Veranstalter zukommt, aber damit hatte niemand gerechnet.

Die Stadt war bunt geschmückt mit Wimpelketten, die viele Jarmener Frauen genäht haben und auch mit gestrickten Schals an vielen Bäumen und Laternenpfählen.

Viele Häuser wurden durch ihre Bewohner geschmückt. Vorgärten herausgeputzt oder einfach geschmückte Fahrräder an die Straße gestellt.

Und auch die Spuren des Stadtschmuckes, so wie auch die Steine erinnern uns an das schöne Fest.

Das Festkomitee hatte so viel Spaß, dass wir weitermachen wollen und uns werden noch einige Steine auf unserem Weg helfen schöne Gedanken zu finden.

Wir danken allen für Ihre Hilfe.

Das Festkomitee

Arno Karp, Gisela Portugal, Peter Sorge, Ute Hacker,

Jürgen Lüdemann und Diana Hoth