Am Montag, dem 20. April 2026 war bei uns etwas ganz Besonderes los - und das mitten im ganz normalen Schulalltag: In der Turnhalle baute das Team des mobilen Planetariums eduDome eine aufgeblasene Kuppel auf, die unsere Schülerinnen und Schüler von Klasse 1 bis 9 ins Staunen versetzte.
Durch eine kleine Luftschleuse betraten die Kinder und Jugendlichen gruppenweise das Sternenzelt - und mit den ersten Klängen der Eingangsmusik begann die Reise. Schon diese Atmosphäre war für viele ein unvergesslicher Moment.
Jede Klassenstufe erlebte eine eigene, altersgerechte Fulldome-Show - von einem Animationsfilm für die Kleinen über Mondlandung, Jahreszeiten und die Entstehung der Sonne bis hin zu den Weiten des Universums für die Großen.
Parallel dazu lud die Lernwerkstatt zum Mitmachen ein: An 15 Stationen zu Erde, Mond, Sonnensystem und Raumfahrt konnten die Schülerinnen und Schüler selbst tüfteln und ausprobieren - mit dem Astro-Pass und Stempel als kleines i-Tüpfelchen.
Fazit: Ein Projekttag, der noch lange nachhallt. Die Fragen hörten so schnell nicht auf - und das ist doch das Schönste, was Unterricht bewirken kann.
Mehr Infos: www.edudome.de
Der letzte Apriltag 2026 bereitete den Kindern der Klasse 3a der Heine-Schule Karlshagen eine besondere Abwechslung vom Schulalltag: Auf einem Wandertag ins Polizeirevier Heringsdorf konnten die Schülerinnen und Schüler in den Polizei-Beruf hineinschnuppern.
Nachdem die Klasse pünktlich am Bahnhof in Karlshagen gestartet war, wurden sie eine gute halbe Stunde später bereits von Herrn Gückstock, unserem „Schulpolizisten“, am Eingang des Reviers begrüßt. Nach einer kurzen Einführung und Belehrung startete die 24 Kinder starke Gruppe mit Frau Verclas und zwei Eltern den Rundgang durch die Räume der Polizeiwache.
Besonders spannend war es, eine Gewahrsamszelle von innen zu sehen und dem wachhabenden Polizeibeamten am Empfang des Reviers bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Außerdem guckten sich die Kinder die Schutzkleidung eines Polizisten an und konnten schätzen, wie schwer so ein Schutzhelm tatsächlich ist.
Die Frühstückspause diente nicht nur der Stärkung, sondern wurde auch genutzt, um den beruflichen Werdegang einer Polizistin genauer zu beleuchten. Herr Gückstock erklärte, in welchen Schulfächern besonders gute Noten erbracht werden müssen, um bei der Polizei arbeiten zu können. Für viele Kinder hatte dies einen Aha- Effekt, warum sich fleißiges Lernen auszahlt.
Abschließend ging es in einen besonderen Raum, in dem erkennungsdienstliche Maßnahmen stattfinden: Fotos, Körpermessungen und Fingerabdrücke. Jedes Kind durfte mit einem Polizeibeamten einen Fingerabdruck abnehmen lassen.
Zu guter Letzt wurden das Außengelände sowie die Fahrzeuge mit und ohne Motor begutachtet. Die Kinder stellten eine Vielzahl interessierter Fragen und waren voll bei der Sache!
Ein herzliches Dankeschön geht an das Polizeirevier Heringsdorf, Herrn Gückstock und die freundlichen Polizeibeamten, die uns viele Einblicke in ihren Beruf gegeben haben! Auch den Eltern, die diesen Tag mit organisiert und begleitet haben: Vielen lieben Dank!
Am Freitag, dem 24. April 2026, nahm unsere Schule im Rahmen der Partnerschaft mit der Schule Nr. 10 in Stettin (Polen) an dem deutsch-polnischen Erste-Hilfe-Projekt „NaRet - Nachbarsprache wird reanimiert“ teil.
Durchgeführt wurde das Projekt vom Team der Universitätsmedizin Greifswald sowie des Universitätsklinikums Nr. 1 der Pommerschen Medizinischen Universität Stettin.
Im ersten Teil erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Klassen 5a, 6a, 6b, 7b und 8 eine altersgerechte und praxisnahe Einführung in die grundlegenden Prinzipien der Ersten Hilfe sowie der Wiederbelebung - „Basic Life Support“. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Kommunikation: Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit zentralen Begriffen der Ersten Hilfe in der polnischen Nachbarsprache auseinander und sammelten so wertvolle interkulturelle Erfahrungen.
Nach dem theoretischen Einstieg folgte eine intensive praktische Trainingsphase mit modernen Simulatoren. Alle hatten ihren eigenen Simulator und wurden durch das Team von qualifizierten Instruktorinnen und Instruktoren professionell begleitet.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten während des gesamten Projekttages großes Engagement und Interesse. Besonders die praktischen Übungen fanden großen Anklang, und viele äußerten, wie wichtig und spannend für sie das Thema Erste Hilfe ist. Das Projekt trug maßgeblich dazu bei, das Bewusstsein für lebensrettende Maßnahmen zu sensibilisieren.
Ein herzlicher Dank gilt den betreuenden Lehrkräften sowie der Schülerfirma, die für eine gelungene Verpflegung für die Gäste sorgte.
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung kommunikativer, sozialer und interkultureller Kompetenzen und stärkt zugleich die Zusammenarbeit zwischen den Partnerschulen in Deutschland und Polen. Bereits geplant ist ein weiteres gemeinsames Treffen mit den Schülerinnen und Schülern aus Stettin. Der Veranstaltungsort wird noch abgestimmt - vorgesehen ist ein gemeinsames Training in deutsch-polnischen Tandems, bei dem Reanimation und Basic Life Support weiter vertieft werden sollen.
Das Projekt „NaRet – Nachbarsprache wird reanimiert“ wurde durch das Programm Interreg VI-A Mecklenburg-Vorpommern / Polen unterstützt und stellte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Mittelpunkt.
Mit großem Engagement und viel Herzblut hat sich die Heinrich-Heine-Schule Karlshagen am diesjährigen Kinderlebenslauf beteiligt – einer bundesweiten Aktion des Bundesverbandes Kinderhospiz. Ziel des Projekts ist es, auf die wichtige Arbeit von Kinderhospizen aufmerksam zu machen und Solidarität mit betroffenen Familien zu zeigen.
Der Kinderlebenslauf führt symbolisch quer durch Deutschland: In Form eines Staffellaufs wird ein Staffelstab von Ort zu Ort weitergetragen – auch über die Insel Usedom. Jede teilnehmende Gruppe gestaltet ihre Etappe individuell und setzt dabei ein sichtbares Zeichen der Unterstützung.
Auch unsere Schule war Teil dieser besonderen Aktion. Neben unseren Schülerinnen und Schülern unterstützten auch Eltern der Schule die Laufetappe aktiv. Darüber hinaus beteiligten sich Kinder unserer Schule, die zugleich im FSV Karlshagen Fußball spielen, und trugen so ebenfalls zum Gelingen der Aktion bei. Gemeinsam setzten alle Beteiligten ein starkes Zeichen der Gemeinschaft. Mit viel Motivation und Teamgeist wurde der Staffelstab entgegengenommen und weitergetragen – ein Moment, der den Zusammenhalt aller Beteiligten eindrucksvoll widerspiegelte.
Der Kinderlebenslauf wird neben dem Bundesverband Kinderhospiz auch von starken Partnern wie Porsche unterstützt, die zur Sichtbarkeit und Umsetzung des Projekts beitragen. Im Mittelpunkt steht jedoch vor allem die klare Botschaft: Kein betroffenes Kind und keine Familie soll sich allein fühlen.
Als „Schule mit Herz“ war es für uns selbstverständlich, diese wichtige Initiative zu unterstützen. Die Teilnahme hat nicht nur sportlichen Einsatz gefordert, sondern auch das Bewusstsein für ein sensibles Thema gestärkt. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten dabei erleben, wie wichtig Gemeinschaft, Mitgefühl und soziales Engagement sind.
Wir sind stolz, Teil des Kinderlebenslaufs gewesen zu sein, und freuen uns darauf, auch in Zukunft ähnliche Projekte zu unterstützen.