Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Lalendorf,
die vergangenen Wochen haben uns eindrucksvoll gezeigt, wie eng Freud und Leid, aber vor allem, wie stark der Zusammenhalt in unserer Gemeinde ist.
Die Bilder des verheerenden Brandes auf dem Landwirtschaftsbetrieb in Wattmannshagen sitzen bei uns allen noch tief. Der beißende Qualm und die zerstörerischen Flammen haben Heu- und Strohballen erfasst, erhebliche Sachschäden verursacht und leider auch drei Schweinen das Leben gekostet. In diesen dramatischen Stunden hat sich jedoch erneut gezeigt, was für ein unschätzbares Gut unsere Freiwilligen Feuerwehren und die nachbarschaftliche Hilfe der Region sind.
Unter extremen Bedingungen (Sommerhitze, Atemschutzbelastung, Asbestgefahr) waren zahlreiche Einsatzkräfte und Helfer unermüdlich über Tage und Nächte hinweg im Einsatz.
Ein herzlicher Dank an die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Niegleve/Wattmannshagen (unter Einsatzleiter und Wehrführer Christian Klotz und seinem Stellvertreter Maik Lewermann), Lalendorf, Langhagen, Gremmelin, Groß Roge sowie allen weiteren beteiligten Wehren der Umgebung. Ihr seid echte Helden des Alltags!
Unser Dank gilt ebenso den örtlichen Landwirten (wie LWB Marius Aalberts), die ununterbrochen Wasser in ihren Güllefässern und Tankwagen zur Einsatzstelle transportierten, sowie allen Nachbarn für die tatkräftige und unkomplizierte Nachbarschaftshilfe. Ein besonderer Dank gilt der Firma Blunk, die einen Kettenbagger zur Verfügung gestellt hat.
Den betroffenen Eigentümern, insbesondere Familie Krause, gilt unser aufrichtiges Mitgefühl. Wir wünschen der Familie viel Kraft und Durchhaltevermögen für den Wiederaufbau und die anstehenden Aufräumarbeiten.
Neben den herausfordernden Ereignissen gibt es auch erfreuliche Nachrichten für die Infrastruktur in unserer Gemeinde zu berichten. Der viel genutzte Verbindungsweg zwischen Lübsee und Grünenhof konnte (Teilstück von 92 Metern) erfolgreich saniert werden und ist ab sofort wieder für den Verkehr freigegeben. Die Fahrbahnoberfläche und die Randbereiche des Verbindungsweges wurden fachgerecht ausgebessert und neu asphaltiert. Dies sorgt für eine erhöhte Verkehrssicherheit für Anwohner, Pendler und den landwirtschaftlichen Verkehr. Durch die solide Ausführung können Folgeschäden an den Straßenrändern vermieden werden. Dies kann jedoch erst der Anfang sein beim Ausbau dieses Weges. Es wird leider nur schrittweise vorangehen, so wie es die finanziellen Möglichkeiten hergeben.
Im Zuge der Baumaßnahmen wurde zudem die Kreuzungsauffahrt in Vogelsang (Trompete) wischen Raden und Mamerow sowie die Auffahrt zur Schweinemastanlage fachgerecht ausgebessert.
Dadurch konnten wichtige Bereiche des Weges nachhaltig verbessert werden. Ein besonderer Dank gilt dem LWB Blöcker, der die Kosten für die Sanierung der Auffahrt zur Schweinemastanlage übernommen hat. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und zeigt, wie durch gemeinsames Handeln wichtige Infrastrukturmaßnahmen unterstützt werden können.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Bauleitung, den ausführenden Firmen sowie der Amtsverwaltung Krakow am See für die zügige Umsetzung.
Ob in Krisenmomenten oder bei der alltäglichen Weiterentwicklung unserer Dörfer: Es ist das Miteinander, das unsere Heimat so lebenswert macht. Passen Sie gut auf sich auf und genießen Sie die verbleibenden Sommertage.
Herzliche Grüße