Liebe Leserinnen und Leser, auch in der ersten Ausgabe des „M.T.“ im Jahr 2026 informiere ich Sie gern wieder über weitere Fortschritte bei den größeren Baumaßnahmen der Stadt.
Die Planungen für das Haus 1, in dem später unter anderem das Klostermuseum Platz finden wird, laufen weiterhin planmäßig. Zwischenzeitlich sind sowohl die Baugenehmigung, hier war es eine Umnutzung des Gebäudes von Wohnraum in Museum, als auch der Fördermittelbescheid eingegangen. Im letzten Bildungsausschuss konnte ich der Politik dann schon die ersten Ergebnisse und Ideen zum Museumskonzept präsentieren. Erste Beauftragungen für weitere Planungen und Begutachtungen sind erteilt worden.
Am Wasserwanderrastplatz wollten wir grundsätzlich noch im alten Jahr einen neuen Spielplatz errichten. Wieder einmal kam auch der Verwaltung der bürokratische Apparat in die Quere. Dennoch hoffen wir, die Fördermittel nicht zu verlieren.
Das Besondere an dem Spielplatz ist, dass wir dort auch Spielgeräte errichten, die es Kindern mit körperlichen Einschränkungen ermöglichen, zu hüpfen und zu schaukeln. Der Spielplatz entsteht in enger Abstimmung mit der Initiative „Spielen und Verweilen“, die den Entwurf erstellt hat. So bekommt auch endlich das Kloster wieder einen schönen Spielplatz, der Bewohnern und Gästen gleichermaßen zur Verfügung steht.
Die Sanierung des alten Kirchhofwegs steht kurz vor dem Abschluss. Täglich sieht man die Fortschritte, da auch bei schlechtem Wetter gearbeitet wird. Eine Maßnahme, die wir in den letzten Tagen des Jahres 2025 abgeschlossen haben. Dort ist eine weitere gut sanierte Straße in Malchow entstanden, die es den Anwohnern, Gartenbesitzern und Kirchgängern endlich ermöglicht, angemessen ihr Ziel zu erreichen und zudem auch noch die Regenwasserproblematik in der Stadt entspannt. Neben zusätzlichen Regeneinläufen wurde insbesondere die Oberfläche durch Betonpflaster verbessert.
Auch die Wasserstraße, die allgemein als Rosengarten bezeichnet wird, wurde aufgewertet und, wenn auch etwas verspätet, fertiggestellt. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses fehlte aufgrund von Lieferengpässen lediglich noch die Beleuchtung für die Straße.
Zielstellungen für den Umbau waren insbesondere die Verbesserung der Oberfläche des Weges zum Steg, die Errichtung neuer Sitzgelegenheiten sowohl in Straßennähe, als auch direkt am Wasser und die Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Natürlich wurden die Rosen erhalten und wiederverwendet. Für das Vorhaben konnten wir Fördermittel aus dem Fond der Städtebauförderung einwerben.
Ein weiterer Spielplatz entsteht in der Westsiedlung, am Platz der Freiheit, unmittelbar an der Jugendherberge. Ältere Malchower werden sich erinnern, dass dort der Spielplatz des Kindergartens „Geschwister Scholl“ gewesen ist.
Auch hier war es eine Elterninitiative, die sich um die Spielgeräte bemüht und diese sogar angeschafft hat. Gemeinsam mit zwei ortsansässigen Firmen wurde bereits der Boden vorbereitet und nun werden in den nächsten Wochen die Geräte aufgestellt. Damit ist die Wartezeit in der Westsiedlung auf den Spielplatz endlich vorbei.
Auch in der Bachstraße nimmt die Sanierung nun Gestalt an. In einer Vor-Ort-Begehung haben wir mit den Stadtwerken und dem beauftragten Planungsbüro die Ausbauqualität besprochen und die Planungsentwürfe angepasst. Die nächsten Schritte vor Baubeginn im Frühjahr sind die Beteiligung der zuständigen Ausschüsse und der Anwohner im Rahmen einer Anwohnerversammlung, die aktuell für den Januar geplant ist.
Überall wird gebaut und immer sind diese Arbeiten mit Beeinträchtigungen der Anwohner oder der Verkehrsteilnehmer verbunden. Aber ich bin mir sicher, dass wir uns alle nach jeder abgeschlossenen Maßnahme darüber freuen, dass unser Malchow wieder ein Stück schöner geworden ist. Ich hoffe daher auf Ihr Verständnis und bedanke mich für Ihre Geduld.