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Malchower Tageblatt
Ausgabe 1/2026
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Geht es Ihrem Boden gut?

Mit dem Blick aufs neue Gartenjahr wünschen wir Ihnen ein glückliches, gesundes und ertragreiches 2026. Dabei beginnt fundiertes Gärtnern im Boden: Wer sich frühzeitig um die Bodenqualität kümmert, legt den Grundstein für gesunde Pflanzen, reiche Ernten und eine lebenswerte Biodiversität.

Insbesondere wenn in den Vorjahren Mangelerscheinungen bei Pflanzen zu beobachten waren, empfehlen wir eine Bodenuntersuchung. So lassen sich Humus- und Nährstoffgehalte sowie der pH-Wert zuverlässig bestimmen und gezielt organisch düngen. Bodenproben können an ein regionales Bodenlabor geschickt werden, wo sie ausgewertet werden. Das Labor analysiert typischerweise Parameter wie Nährstoffe und Mineralien (z.B. Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium), den pH-Wert und den Humusgehalt, sowie ggf. Schadstoffe. Mit den Ergebnissen können passende Maßnahmen geplant und bedarfsgerechte, organische Düngungsstrategien umgesetzt werden.

Sinnvoll sind regelmäßige Bodenprobenahmen für die Standarduntersuchung im Abstand von zwei bis vier Jahren, am besten im Herbst bzw. nach der Ernte, aber auch im zeitigen Frühjahr vor der Düngung. Für Gemüse-, Obst-, Rasen- und Zierflächen ist jeweils eine gesonderte Probenahme zweckmäßig. Die Probenahme erfolgt mit dem Bohrstock oder dem Spaten. Die Einstichtiefe soll 25 bis 30 cm, bei Rasen 10 cm betragen.

So stellen Sie die Mischprobe für die Bodenuntersuchung her: Bodenproben an verschiedenen Stellen der zu untersuchenden Fläche entnehmen. Bei einem Spatenstich etwa einen Esslöffel voll Erde von der sichtbaren Bodenwand in der ganzen Tiefe abkratzen. Alle Einzelproben in einem Eimer sammeln, gut vermengen und daraus eine Mischprobe entnehmen. Die Menge je Mischprobe sollte bei ca. 500 Gramm Boden liegen. Jede Mischprobe wird in einen sauberen Plastikbeutel gefüllt. Im und am Beutel erfolgt die wasserfeste Kennzeichnung mit den Angaben: Name, Anschrift, Nutzung der Fläche (Gemüse, Obst, Rasen, etc.) Bei mehreren Proben nummerieren Sie diese bitte fortlaufend. Diese Bodenproben senden Sie dann ans Bodenlabor, z.B. die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) in Rostock.

Sie benötigen weitere Unterstützung?

Ich helfe gerne!

Juliane Drescher

Ihre Regionalkoordinatorin für die LEADER-Region Mecklenburgische Seenplatte – Müritz

Telefon: 0155-60089345

E-Mail: drescher@natur-im-garten-mv.de

Gartentelefon 039934-899646

www.natur-im-garten-mv.de

Pressekontakt

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an den Projektträger der Aktion „Natur im Garten MV“:

Landschaftspflegeverband "Mecklenburger Endmoräne" e. V.

Torgelower Straße 14

17192 Neu Schloen

Tel.: 039934 / 899646

E-Mail: info@natur-im-garten-mv.de

Juliane Drescher

Regionalkoordinatorin für „Natur im Garten MV“ Regional

LEADER-Region Mecklenburgische Seenplatte – Müritz

Tel.: 0155 60089345

E-Mail: drescher@natur-im-garten-mv.de