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Malchower Tageblatt
Ausgabe 1/2026
Rathausnotizen
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Worte zum Jahreswechsel 2025/2026

Liebe Malchowerinnen und Malchower, liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Amtes, liebe Leserinnen und Leser des „Malchower Tageblattes“,

wieder einmal haben wir ein Jahr voller Überraschungen und Wendungen erlebt, das für viele von uns mehr Verunsicherung gebracht und Opfer gefordert hat als erhofft. Seit Jahren tragen wir die Hoffnung in uns: Es muss doch wieder besser werden. Doch wieder wurden viele unserer Hoffnungen und Wünsche nicht erfüllt. Es gibt noch immer einen Krieg in Europa, direkt vor unserer Haustür und ein schnelles Ende scheint nicht in Sicht. Nach wie vor stehen Kriegsgebaren auch aus Deutschland, aber auch zahlreiche neue Krisen in den Schlagzeilen.

Nun aber hat ein neues Jahr begonnen, ein hoffentlich besseres Jahr und das ist für mich die Zeit, gemeinsam mit Ihnen, trotz dieser Unbilden, innezuhalten, mich zu besinnen und auf 2025 zurückzuschauen, um das Positive zu erkennen, was in diesem Jahr in Malchow geschehen ist.

Wieder wurde einiges geschafft und geschaffen, auf das wir zufrieden und stolz zurückschauen können. Was das im Einzelnen war, können Sie gern auf unserem Neujahrsgespräch am 11.01.2026, ab 11:00 Uhr in gewohnter lockerer Atmosphäre in der „Werleburg“ erfahren.

Ich bedanke mich zunächst bei allen Einwohnern des Amtes und der Stadt für die Unterstützung, denn ohne Sie wären wir am Ende nicht erfolgreich gewesen. Insbesondere danke ich denen, die aktiv an der Gestaltung unserer schönen Stadt teilgenommen haben, die aktiv Anteil an der Entwicklung im gesamten Amt nehmen, selber Hand angelegt oder auf andere Art das Zusammenleben bereichert haben.

Ich bedanke mich bei den Mitgliedern der Stadtvertretung, insbesondere bei den ausgeschiedenen, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Gemeinden unseres Amtes, bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und bei den Aktiven in den Vereinen, die gemeinsam mit der Verwaltung bemüht waren, unser schönes Malchow und unser Amt noch schöner und lebens- und liebenswerter zu gestalten.

Mein Dank gilt ebenso meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung, im Stadtbauhof, an der Drehbrücke, in den Schulen und im Stadtforst, ohne die eine Umsetzung der Aufgaben und Projekte nicht möglich wäre.

Ich danke den Händlern, Handwerkern und Gewerbetreibenden, die in diesen schweren Zeiten ein Rückgrat für unsere Stadt und das Amt sind und vielen Familien Arbeit und somit eine Zukunft geben.

Mein besonderer Dank gilt insbesondere auch den Kameradinnen und Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehren. In diesem Jahr seid ihr im Amt erneut zu über 200 Einsätzen ausgerückt, in der Stadt bereits mehrfach am Neujahrstag 2025 und insgesamt etwa 100 Mal. Schön, dass ihr alle immer wohlbehalten zurückgekommen seid, wenngleich es auch immer wieder Opfer bei Bränden oder Verkehrsunfällen zu beklagen gibt.

Zugleich danke ich allen Familien und Angehörigen, die stets geduldig warteten, bis ihre Lieben von den Sitzungen, den Einsätzen oder den Trainingseinheiten und Spielen zurückkamen und die ihnen immer den Rücken stärken. Sie, wir alle, machen Malchow und unser schönes Amt erst lebenswert.

Neben dem Dank und den Wünschen zum Jahreswechsel ist es immer gute Tradition, gemeinsam mit Ihnen noch einmal einige Höhepunkte des letzten Jahres in Erinnerung zu rufen, eine erste kurze Bilanz zu ziehen.

Das Jahr 2025 war weiterhin geprägt von Krieg, Inflation und der Erkenntnis, dass ein Regierungswechsel nicht automatisch eine bessere Politik mit sich bringt. Die Auswirkungen der alten und neuen politischen Entscheidungen erlebten wir tagtäglich. Wir alle werden noch in den nächsten Monaten und wohl auch Jahren die Auswirkungen dessen spüren.

Aber es gibt natürlich auch Erfolge, die es zu verkünden und zu feiern gilt.

Unser Kloster wird immer schöner. Das Orgelmuseum mit seinem Pastoratsgarten und dem Nebengebäude von Haus 2 wurde saniert und neugestaltet. Auch mit dem Museumskonzept für die Klosteranlage sind wir ein gutes Stück weitergekommen.

Die Beethovenstraße ist saniert und auch der Jugendbegegnungsplatz konnte fertiggestellt werden. Anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des 2. Weltkriegs haben wie eine einmalige Festwoche mit Gedenkfeier und der Einweihung einer Skulptur am Gedenkort in der Lagerstraße erlebt.

Das Kurgebiet ist um einen Bootsanleger an der Rehaklinik reicher. Wir haben es geschafft, die Ansiedlung eines Discounters am Stämmenberg auf den Weg zu bringen. Und schließlich hat unsere Eishalle einen neuen Kältecontainer erhalten, der zukünftig auch die Sporthalle und die Schule mit Fernwärme versorgen soll. Unser Volksfestverein hat zum 172. Volksfest einmal mehr gezeigt, was er kann und ein tolles Fest organisiert. Es war wieder ganz Malchow auf den Beinen.

Das 5. Wikingerfest, die Klosternacht, das Mühlenfest, der Osterspaß, das Brückenfest, die Orgelmatineen und die Hafenkonzerte wurden wieder durch den KSR organisiert. Ebenso die „LiteraTour“ gemeinsam mit der Bibliothek, die Weihnachtstraße, der Adventsmarkt und auch die Bier- und Genussmeile, die tausende Begeisterte in die Güstrower Straße gelockt und Malchower und Gäste begeistert haben.

Vieles ist getan, noch mehr wartet auf uns. Seien Sie weiterhin interessiert, bleiben Sie unserer Stadt und unserem Amt gewogen und freuen Sie sich gemeinsam mit mir auf die Dinge, die wir im kommenden Jahr gemeinsam schaffen werden. Hören Sie nicht auf die Nörgler und ewigen Kritiker, überzeugen Sie sich selbst davon, wie wir, Verwaltung und Politik, jedes Jahr weiter an Malchows Entwicklung und an der Entwicklung des Amtes arbeiten. Gern lassen wir uns dabei von Ihnen leiten und unterstützen.

Liebe Leserinnen und Leser, das ist erneut nur ein kleiner Abriss des Jahres. Mehr dazu und einen Ausblick auf das, was kommt, können Sie auf unserem Neujahrsempfang am 11.01.2026 in der „Werleburg“ erfahren, zu dem ich Sie herzlich einlade.

Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr, bei bester Gesundheit, im Kreise Ihrer Lieben. Mögen sich 2026 all Ihre Wünsche erfüllen, liebe Leserinnen und Leser. Achten Sie auf sich und bleiben Sie gesund!

Ihr René Putzar
Bürgermeister der Inselstadt Malchow