Liebe Leserinnen und Leser, auch in dieser Ausgabe des „M.T.“ informiere ich Sie gern wieder über weitere Fortschritte bei den größeren Baumaßnahmen der Stadt.
Der Winter hat sich zurückgezogen und erhebliche Schäden an den Straßen hinterlassen. Wir haben bereits eine Firma beauftragt, die Löcher und Risse zu verschließen.
Dazu benötigten wir 100 Tonnen heißen Asphalt für die Löcher und müssen 6.000 Meter Risse verschließen. Insgesamt kosten uns die Frostschäden ca. 80.000 Euro.
Die Planungen für das Haus 1, in dem später unter anderem das Klostermuseum Platz finden wird, laufen weiterhin planmäßig. Erste Beauftragungen für weitere Planungen und Begutachtungen sind erteilt worden, es finden wöchentliche Beratungen zu den Umsetzungsarbeiten statt. Ziel ist es, dass bis 2027 alle Arbeiten erledigt sind, und wir den Umbau von Haus 1 erfolgreich abschließen können. Dann soll dort auch das Klostermuseum Einzug halten.
Am Wasserwanderrastplatz wollten wir grundsätzlich noch im Jahr 2025 einen neuen Spielplatz errichten. Wieder einmal kam auch der Verwaltung der bürokratische Apparat in die Quere. Darum mussten wir die Fördermittel zurückgeben und so aktuell das Projekt erst einmal verschieben.
Die Sanierung des Alten Kirchhofwegs ist erfolgt, die Abnahme hat im März stattgefunden. Grund der Sanierung waren die erforderlichen Arbeiten an der Entwässerungsleitung.
Und wie in anderen Stadtgebieten auch, haben wir darum dort gleich aus Kostengründen die Oberfläche richtig hergestellt. Neben zusätzlichen Regeneinläufen wurde insbesondere die Oberfläche durch Betonpflaster erneuert.
Auch die Wasserstraße, die allgemein als Rosengarten bezeichnet wird, wurde aufgewertet und, wenn auch aufgrund von Lieferschwierigkeiten etwas verspätet, unlängst fertig gestellt. Die fehlenden Lampen sind aufgestellt und nach der nun nur noch anstehenden Abnahme durch die Verwaltung wird der Rosengarten in wunderschöner Pracht zum Verweilen einladen. Zielstellungen für den Umbau waren insbesondere die Verbesserung der Oberfläche des Weges zum Steg, die Errichtung neuer Sitzgelegenheiten sowohl in Straßennähe, als auch direkt am Wasser und die Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Natürlich wurden die Rosen erhalten und wiederverwendet. Für das Vorhaben konnten wir Fördermittel aus dem Fond der Städtebauförderung einwerben.
Auch in der Bachstraße nimmt die Sanierung Gestalt an. Nachdem alle Gespräche mit der Denkmalbehörde geführt wurden und Planungen fertig sind und die Beauftragung der Bauleistungen in den letzten Zügen liegt, soll dort in diesem Jahr – nach der Heinestraße, der Mozartstraße, der Fritz-Reuter-Straße und der Beethovenstraße – die nächste Straße saniert werden. Der Baubeginn ist aktuell für Anfang Mai geplant. Die Anwohner werden in den nächsten Wochen zu einem Gespräch in die Stadtwerke eingeladen werden. Dort wird das Projekt vorgestellt und der Bauablauf besprochen.
Anschließend, noch in diesem Jahr, soll es dann in der Westsiedlung mit dem Platz der Freiheit und der Straße zum Biestorfer Weg weitergehen. Die Reihenfolge der Arbeiten an den Straßen ergibt sich aus technischen Erfordernissen und dem natürlichen Verlauf der Leitungen. Die gesamte Westsiedlung soll schnellstmöglich ordentlich entwässert werden können, damit die Überflutungen der Vergangenheit angehören.
Eine weitere Straße, die noch in diesem Jahr erneuert werden soll, ist der Plattenweg zur Kita „Spatzennest“. Aufgrund des Ausbaus des Stadtgebietes mit Fernwärmeleitungen müssen an dem alten Heizhaus, aber insbesondere auch an den Erdleitungen, Arbeiten vorgenommen werden. Dazu wird der Plattenweg aufgegraben. Auch hier machen wir ihn dann nicht einfach wieder zu, sondern werden in Abstimmung mit der WOGEMA die Straße und die Parkplatzsituation überarbeiten. Dann gehören die riesigen Pfützen und die großen Löcher dort endlich der Vergangenheit an.
Auch private Maßnahmen oder Maßnahmen anderer Vorhabenträger gehören zur Verschönerung des Stadtbildes und zur Verbesserung der Lebensqualität dazu. Ob nun zum Beispiel die „Alte Molkerei“ oder die „Landesfeuerwehrschule“. Auch hier geht es gut voran.
So wurden zum Beispiel auf dem Gelände der künftigen Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz vorbereitende Maßnahmen durchgeführt, um das Baufeld freizumachen und den belasteten Boden austauschen zu können. Dazu bedurfte es der Fällgenehmigung für die dort aufgewachsenen Bäume. Diese erhielten wir im Januar und in nur einer Woche waren dort die Bäume gefällt und entsorgt.
Dem Bild können Sie die Veränderungen auf dem Grundstück entnehmen.
„Alte Molkerei“ – was wird das, was passiert da?
Immer wieder werde ich gefragt, was passiert an der „Alten Molkerei“, was wird dort gebaut. Darum möchte ich nach Rücksprache mit dem Investor heute dazu Folgendes bekannt geben.
Die „Alte Molkerei“ in Malchow wird derzeit federführend durch den Eigentümer Nico Schmellentin zu einem modernen Wohnprojekt umgebaut. Insgesamt entstehen 13 Wohneinheiten, die künftig dringend benötigten sozialen Wohnraum bieten. Wo früher zunächst die regionale Milch verarbeitet und dann später ausgelassen getanzt wurde, entwickeln sich nun barrierefreie, barrierearme sowie behindertengerechte Sozialwohnungen für Ein- bis Sechs-Personen-Haushalte. Jede Wohnung erhält einen eigenen Balkon oder eine Terrasse. Für alle Bewohnerinnen und Bewohner stehen zudem PKW-Stellplätze zur Verfügung. Gemeinschaftsbereiche innerhalb der Anlage fördern das soziale Miteinander und schaffen Raum für Begegnung. Der Umbau erfolgt nach modernsten technischen und energetischen Standards. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Erhalt des markanten Schornsteins, der auch künftig an die Geschichte des Gebäudes erinnern soll. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2027 geplant. Interessierte können ab Herbst 2026 Anfragen im Büro der Schmellentin Immobilien in der Güstrower Straße 70, 17213 Malchow stellen.
Überall wird gebaut und immer sind diese Arbeiten mit Beeinträchtigungen der Anwohner oder der Verkehrsteilnehmer verbunden. Aber ich bin mir sicher, dass wir uns alle nach jeder abgeschlossenen Maßnahme darüber freuen, dass unser Malchow wieder ein Stück schöner geworden ist.
Ich hoffe daher auf Ihr Verständnis und bedanke mich für Ihre Geduld.