Leider gehört zum Leben auch der Verlust von lieben Menschen, wichtigen Stützen oder Wegbegleitern. Der Verlust von Menschen, die uns durch ihr Handeln und Wirken positiv beeinflussten - persönlich, aber oft auch dienstlich.
Manche verlieren wir in jungen Jahren, andere erst im hohen Alter, aber der Verlust ist stets groß und es gibt keinen richtigen Zeitpunkt, wann ein Mensch gehen muss.
So mussten wir auch im Jahr 2025 wieder Abschied nehmen.
Stellvertretend für alle Verstorbenen möchte ich heute an drei Menschen erinnern, die nicht nur in ihren Familien, sondern insbesondere auch in unserer Gemeinschaft eine große Lücke hinterlassen haben.
Er war der Mitbegründer der Städtepartnerschaft mit Langballig und hat die Verwaltung jahrelang unterstützt und damit das Leben vieler Malchower bereichert, hatte er hier doch familiäre Wurzeln. Viele kennen sicher noch das geflügelte Wort: „Malchow ist die Partnerstadt, weil Walter da `ne Tante hat.“
In einer bewegenden Trauerfeier haben wir von ihm Abschied genommen.
Jeder der sie kannte und es waren sehr viele, war zurecht fassungslos, als sie so plötzlich verstarb.
Ob im Berufsleben als Erzieherin oder als Mitglied des Bündnisses für Familie, ob in der Flüchtlingswelle oder bis zuletzt in der Kleiderkammer, sie war immer für andere da, war eine verlässliche Stütze und ein liebevoller, fürsorglicher Mensch. Sie wird immer in unseren Gedanken sein und wir werden Sie nicht vergessen.
Er war bekannt wie ein bunter Hund und so bunt war auch sein Leben. Wie die Blumen und Pflanzen die er so liebte, denn ehe er zu uns in den Bauhof kam und viele Jahre für die bunten Farbtupfer in der Stadt sorgte, hatte er ein eigenes Blumengeschäft. Sein Frohsinn, sein Lebensmut und seine Hilfsbereitschaft haben ihn ausgezeichnet und werden uns und allen, die ihn liebten, fehlen.
Jeder Verlust birgt Schmerz und Trauer in sich und darum spreche ich hier allen mein persönliches Mitgefühl aus. Gedenken wir darum gemeinsam nicht nur der drei genannten, sondern allen, die wir verloren haben, und lassen sie uns den Hinterbliebenen unser Mitgefühl aussprechen.
Nun, zum Ende meines Rückblickes, möchte ich alle denen Danke sagen, die Tag für Tag für andere da sind und sich selbstlos in den Dienst für die Gemeinschaft stellen.
Zu allererst danke ich unseren Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren. Nicht nur denen der Stadt, sondern auch der Gemeinden unseres Amtes. Sie sind wie eine große Familie.
Sie rücken gemeinsam aus, sie unterstützen sich gegenseitig, sorgen sich um ihren Nachwuchs und haben einen großen Zusammenhalt. Dadurch sind die freiwilligen Feuerwehren nicht nur unverzichtbar, sondern insbesondere ein großes Vorbild für die ganze Gesellschaft!
Im Jahr 2025 sind unsere Feuerwehren im Amt: 253 Mal zu Einsätzen ausgerückt, die Wehr der Stadt allein 116 Mal.
Euch und euren Familien, die das alles mittragen und euch unterstützen, spreche ich im Namen aller Anwesenden und im Namen aller Bewohner des Amtes für euren Einsatz unseren großen Dank aus!
Ich freue mich, stellvertretend für alle Aktiven heute den Wehrführer der Malchower Feuerwehr Herrn Heiko Delph, sein Stellvertreter René Boldt sowie unseren Amtswehrführer Thomas Pieszek begrüßen zu dürfen. Schön, dass ihr da seid, das ist euer verdienter Applaus!
Vielen Dank auch den politischen Vertreterinnen und Vertretern, die ihre Freizeit zum Wohle unserer Stadt einsetzen und an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, die mir jeden Tag zur Seite stehen.
Und vielen Dank an unsere Freunde und Partner aus Quickborn, Langballig und Moormerland. Schön, dass ihr heute wieder bei uns sein könnt.
Wir bedanken uns bei den über 40 Vereinen unserer Stadt, bei allen Firmen, Handwerkern, Gewerbetreibenden, Spendern, Helfern und Ehrenamtlichen, die seit Jahrzehnten unser Zusammenleben lebenswert machen, in vielen, in unzähligen Stunden alle Feste, alle Veranstaltungen, Sitzungen, Einsätze und Hilfen ermöglichen, die unser städtisches Eigentum pflegen und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, in einer Qualität und Zuverlässigkeit, wie wir selber es nicht können.
Erwähnen möchte ich heute zudem besonders unsere Abteilung Popgymnastik, die seit 40 Jahren Angebote für Jung und Alt anbietet. Alt darf man in diesem Fall ruhig sagen, denn es gibt sogar noch vier Urmitglieder aus der Gründungszeit.
Lieber Frank Idasik, Präsident des MSV, überbringe den jungen Damen bitte unsere Grüße.
Bereits Albert Einstein formulierte es sehr treffend: „Ziel des Lebens ist es nicht, ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller.“
Malchow ist gesegnet mit solch wertvolle Menschen. Darum freue ich mich, später einige von ihnen heute für ihr Engagement auszeichnen zu dürfen und so ihre Arbeit zu würdigen und zu wertschätzen.
Meine Damen, meine Herren, soweit ein kleiner und lange nicht vollständiger Abriss über das letzte Jahr und ein kurzer Ausblick. Beurteilen Sie selber ob wir gut vorangekommen sind und so weitermachen sollen oder ob Malchow auf der Stelle tritt.
Schließen möchte ich heute mit Worten, die ich auf einer Weihnachtskarte gelesen habe. Sie stammen ebenfalls von Albert Einstein: „Wenn das alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs Neue.
Und war es schlecht, ja dann erst recht.“
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns ein erfolgreiches, gesundes, gesegnetes, friedvolles und glückliches Jahr 2026 mit vielen schönen Dingen und Momenten und mit viel Erfolg.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!