v. l. n. r. Jochen Banek (Stifter), Augustin und Uta Berghöfer (Preisträger), Kristin Tscheile (Leiterin des Naturparks Mecklenburgische Schweiz), Bernd Kleist (Stifter) und Andreas Lange (Bürgermeister der Stadt Teterow)
Die Jury des Wanderpreises „TeMa – Das Öchslein“ hat in ihrer Oktobersitzung – auf Vorschlag des Vorjahrespreisträgers – einstimmig die Familie Berghöfer aus Basedow für die diesjährige Ehrung ausgewählt.
Die feierliche Übergabe fand am 11. Dezember 2025 im Malchiner „Wasserwerk der Zukunft“ statt.
Die diesjährige Jury, bestehend aus den Bürgermeistern der Städte Malchin und Teterow, dem Naturpark-Team Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See als Vorjahrespreisträger sowie den Stiftern, würdigt das außergewöhnliche Engagement der Familie für Natur, Kultur, Bildung und Gemeinschaft in der Mecklenburgischen Schweiz.
In ihrer Laudatio hob Kristin Tscheile, Leiterin des Naturparks Mecklenburgische Schweiz, hervor, wie die Berghöfers Menschen zuhören, Ideen aufnehmen, Gemeinschaft ermöglichen und kreative Impulse setzen – oftmals in kleinen alltäglichen Gesten, die sich zu großen und nachhaltigen Wirkungen entfalten.Die Arbeit der Berghöfers reicht von Landschaftsspaziergängen, vielfältigen Bildungsformaten und kulturellen Veranstaltungen über das jährliche Moortheater bis hin zur sommerlichen Betreibung der Ausflugsgaststätte „Moorbauern“.
Teterows Bürgermeister Andreas Lange betonte, dass ihr Wirken die regionale Identität prägt und die Mecklenburgische Schweiz sichtbar und dauerhaft stärkt. Glückwünsche wurden auch vom erkrankten Malchiner Stadtoberhaupt Axel Müller übermittelt.
Mit dem „Wasserwerk der Zukunft“ wurde ein bewusst symbolträchtiger Ort gewählt – er steht für Ressourcenschutz, Zukunftsdenken und regionale Verantwortung, Werte, die das Engagement der Preisträger in besonderer Weise widerspiegeln.
In ihrer Erwiderung auf die Laudatio dankten Uta und Augustin Berghöfer ausdrücklich den vielen Mitwirkenden in der Region. Ohne die zahlreichen aktiven Unterstützerinnen und Unterstützer wären die gemeinsamen Projekte und Aktivitäten nicht möglich, betonten sie.