Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von einem Menschen, der über viele Jahre hinweg unser Arbeitsleben, unsere Gemeinschaft und unser Ehrenamt nachhaltig geprägt hat.
Als langjähriger Bauhofleiter war Andreas Mohrholz weit mehr als eine Führungskraft. Er war jemand, der Verantwortung nicht nur getragen, sondern gelebt hat. Mit Fachwissen, Weitsicht und einem ausgeprägten Sinn für Ordnung und Verlässlichkeit führte er den Bauhof der Stadt Malchin von Oktober 2008 bis Ende 2024.
Er kannte die Aufgaben, die Menschen und die Herausforderungen – und stellte sich ihnen stets mit Entschlossenheit. Wer mit ihm gearbeitet hat, wusste: Auf sein Wort ist Verlass. Ein Mann, ein Wort – das war kein Spruch, sondern seine Haltung.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit war sein Leben in besonderem Maße vom Ehrenamt in der Feuerwehr geprägt. Über viele Jahre hinweg engagierte er sich mit Herzblut, zunächst als Feuerwehrmann, später als Wehrführer und schließlich auch als Amtswehrführer. In diesen Funktionen übernahm er Verantwortung für andere, traf Entscheidungen unter schwierigen Bedingungen und stellte stets das Wohl der Gemeinschaft in den Mittelpunkt. Die Feuerwehr war für ihn nicht nur Aufgabe, sondern Überzeugung.
Sein Wissen und seine Erfahrung gab er großzügig weiter. Er führte zahlreiche Lehrgänge durch, bildete aus, motivierte und stärkte den Nachwuchs. Viele Feuerwehrkameradinnen und -kameraden haben durch ihn gelernt, was Kameradschaft, Pflichtbewusstsein und Einsatzbereitschaft wirklich bedeuten.
Er verstand es, mit klaren Worten zu führen, ohne laut zu sein, und Respekt zu vermitteln, ohne ihn einzufordern.
Was ihn besonders auszeichnete, war seine Bodenständigkeit. Er suchte nicht das Rampenlicht, sondern das Ergebnis. Er packte an, blieb auch in schwierigen Situationen besonnen und war jemand, an den man sich wenden konnte.
Seine Verlässlichkeit, seine Geradlinigkeit und sein Pflichtgefühl machten ihn zu einem geschätzten Kollegen, Vorgesetzten und Kameraden.
Wir verlieren mit ihm nicht nur einen ehemaligen Mitarbeiter und engagierten Feuerwehrmann, sondern einen Menschen, der Spuren hinterlassen hat – in unserer Arbeit, im Ehrenamt und in vielen persönlichen Begegnungen. Sein Wirken wird bleiben, ebenso die Erinnerung an einen aufrechten, verantwortungsbewussten und verlässlichen Menschen.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.
Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.
Malchin, im Februar 2026