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Malchiner Generalanzeiger
Ausgabe 5/2026
Stadt- und Gemeindeleben
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Erster Spatenstich für neues Sportlerheim in Gielow

Am 19. März 2026 wurde in Gielow feierlich der erste Spatenstich für das neue Sportlerheim gesetzt. Anwesend waren Vertreter der Gemeinde, des Amtes, des Sportvereins Gielow sowie beteiligte Firmen und Fachplaner, die gemeinsam den Startschuss für das Bauprojekt gaben.

Im Zuge der Bauarbeiten wird zunächst die Bodenplatte für ein Nebengebäude gegossen, das künftig für die Bewässerung und das Flutlicht genutzt werden soll. Parallel dazu verlegt derzeit eine Fachfirma ein Stromkabel in rund vier Metern Tiefe. Der Abriss des alten Gebäudes erfolgte am 31. März 2026.

Die Fertigstellung des neuen Sportlerheims ist für den Sommer 2027 vorgesehen – pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum des SV Gielow. Vereinsvorsitzender Steffen Prokof zeigte sich erfreut über die Entwicklung: „Wir sind froh, dass die Gemeinde zusammen mit Bundes- und Landesmitteln für den Neubau sorgt. Damit haben wir demnächst beste Bedingungen."

Prokof ist selbst aktiv im Verein engagiert – sowohl als Jugendtrainer als auch als Spieler im Herrenbereich. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro.

Im Rahmen gezielter Fördermaßnahmen zur Stärkung der kommunalen Infrastruktur wurden bedeutende finanzielle Mittel bereitgestellt. So unterstützt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" (SJK 2022) mit einer Zuwendung in Höhe von 797.003,00 Euro. Ziel dieses Programms ist es, wichtige soziale Treffpunkte nachhaltig zu modernisieren und ihre Attraktivität für die Bevölkerung zu steigern.

Ergänzend dazu stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen einer Sonderbedarfszuweisung gemäß § 25 FAG M-V weitere 190.000,00 Euro zur Verfügung. Diese Mittel dienen der gezielten Unterstützung strukturschwächerer Kommunen und tragen dazu bei, notwendige Investitionen in öffentliche Einrichtungen umzusetzen.

Insgesamt leisten beide Förderungen einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der kommunalen Infrastruktur und stärken zugleich das gesellschaftliche Miteinander in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur.