Stationen unter Beweis stellen.
Gut ausgerüstet und voller Tatendrang machten wir uns auf den Weg, sodass wir pünktlich um 9:00 Uhr das Hainholz in Malchin erreichten. Dort warteten schon die Mitarbeiter der Forst, sowie drei weitere Klassen aus der Umgebung, welche an diesem Tag gegen uns antreten sollten. Ein wenig früher als geplant, begannen wir, die „Rothirsche“, mit der ersten Station, da das Wetter eigentlich nicht auf unserer Seite stehen sollte. Bei der ersten Disziplin, dem Holzumstapeln, sollten die Kinder eine Strategie entwickeln, um rund 100 Holzpfähle über eine Strecke zu transportieren und ordentlich wieder aufzustapeln. Nach kurzer Teambesprechung war die Taktik beschlossen und eine lange Kette wurde gebildet. Im Nu waren alle Pfähle umgestapelt und wir konnten mit voller Punktzahl zur nächsten Station weiterziehen. Hier war nun das Wissen über die heimischen Bäume gefragt. In kleine Gruppen aufgeteilt machten sich die Kinder an die Baumbestimmung und überlegten, welche Blätter und Früchte zu welchem Baum gehörten. Auch hier konnten wir die volle Punktzahl ergattern und machten uns frohen Gemütes auf den Weg zum „Kunstschnitt“. An dieser Station war nun das handwerkliche Können gefragt. Jeweils 2 Kinder mussten gemeinsam eine Baumscheibe so glatt wie möglich runtersägen. Mit einer minimalen Kante und einem Punkt Abzug war unser Ehrgeiz natürlich noch mehr gestärkt, um bestmöglich abzuschneiden. Die 4. Disziplin sollte der Zapfenzielwurf werden. Jedes Kind hatte die Möglichkeit seine 3 Zapfen in verschiedengroße Kreise zu werfen und so Punkte zu erzielen. Auch hier konnten wir mit einem sehr guten Ergebnis abschneiden. An der vorletzten Station angelangt, stellte sich schnell heraus, dass noch einmal das Wissen über den Wald gefragt ist. Den Bewohnern des Waldes mussten nämlich eine Vielzahl an Spuren zugeordnet werden. Nach langem Diskustieren und viel Überlegen, meisterten die Kinder diese Aufgabe abermals mit nur wenigen Fehlern. Zuletzt mussten alle die Ohren spitzen, Bilder und Geräusche aus dem Wald zuordnen und eigene Laute erzeugen.
Nachdem alle Stationen gemeistert waren, versammelten sich alle Klassen am Ausgangspunkt und nach einer kleinen Pause fand die Siegerehrung statt. Gespannt lauschten alle der Auswertung und waren außer sich vor Freude, dass solch gute Ergebnisse erzielt werden konnten. Wir konnten in diesem Jahr sehr zufrieden, mit einem Strahlen im Gesicht und dem ersten Platz unseren Heimweg antreten.
Ein großes Dankeschön gilt der Landesforst Stavenhagen für die gute Organisation und Umsetzung der Waldolympiade. Es war ein sehr gelungener Tag, mit kreativen Stationen und viel Spaß im Wald.