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Ausgabe 5/2026
Aktuelles aus den Gemeinden
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Besuch von Staatssekretär Heiko Miraß in Brunn: Bessere Lösung für den Radwegebau in Aussicht

Am 30. April durfte die Gemeinde Brunn einen besonderen Gast begrüßen: Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, Heiko Miraß, folgte der Einladung des Amtsvorstehers und Bürgermeisters, Christian Schenk.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein wichtiges Infrastrukturprojekt für die Region: die radverkehrstechnische Verbindung zwischen dem Oberzentrum Neubrandenburg und dem Grundzentrum Friedland.

Neue Perspektiven statt teurer Standardlösung

Der Bund plant derzeit einen straßenbegleitenden Radweg entlang der B 197. Für diese Variante müssten rund 20 Kilometer Radweg komplett neu gebaut werden – ein erheblicher finanzieller und baulicher Aufwand.

Amtsvorsteher Christian Schenk stellte jedoch eine deutlich effizientere und praxisnähere Alternative vor:

  • Radweg entlang der Kreisstraße MSE 73 von Rossow bis Brunn (ca. 1,5 km)

  • Weiterführung entlang der Landesstraße L 28 bis nach Salow (ca. 8 km)

Insgesamt müssten bei dieser Variante nur etwa 9,5 Kilometer neuer Radweg gebaut werden.

Mehr Nutzen für die Region

Diese alternative Trassenführung bringt entscheidende Vorteile mit sich:

  • Mehr Dörfer profitieren von einer direkten Radwegeanbindung

  • Deutlich geringere Baukosten durch kürzere Neubauabschnitte

  • Bessere Alltagstauglichkeit für Pendlerinnen und Pendler sowie für den Schülerverkehr

  • Stärkung des ländlichen Raums durch bessere Vernetzung

Unterstützung

Der Besuch verlief äußerst positiv: Heiko Miraß zeigte großes Interesse an der vorgeschlagenen Lösung und sicherte seine Unterstützung für das Projekt zu.

Zunächst gilt es aber in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und der Wirtschaftsförderung mit den Verantwortlichen beim Straßenbauamt Neustrelitz und Landesamt für Straßenbau und Verkehr Kontakt aufzunehmen.

Damit ist ein wichtiger Schritt getan, um die sinnvollere und wirtschaftlichere Variante weiter voranzubringen.

Ausblick

Die Initiative zeigt, wie durch regionale Expertise und Engagement bessere Lösungen für Infrastrukturprojekte entstehen können.

Wir werden die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen und Sie selbstverständlich über den Fortschritt informieren.

Alexander Diekow
Leitender Verwaltungsbeamter