Der Marktplatz ist leer und im Hintergrund der leuchtenden Tanne sieht man die Kirchenburg mit dem imposanten Kirchturm. In den letzten Jahren stand am Marktplatz von November bis März ein mobiler Eisplatz, auf welchem sich Kinder austoben konnten. Doch wegen der spürbaren Erderwärmung und den lauen Wintertagen, und auch wegen schwachem Besuch, sowie den Kosten, wurden vom Amt entscheiden auf diese Tätigkeit zu verzichten. Zwei oder drei Anfragen gab es bisher; - warum und wieso? Und das wars dann auch!
Doch kurz vor Weihnachten wird eine Bühne aufgestellt und die Schulkinder werden Weihnachtslieder vortragen. Dann ist wieder Bewegung am Platz und am Silvesterabend soll es auch so sein. Darauf freuen wir uns.
Aber diese Lücke könnte auch geschlossen werden, mit einem kleinen Weihnachtsmarkt. An den Ständen könnte Hausgebäck angeboten werden und natürlich auch Glühwein. Das finden wir in den Städten vor. Und hier könnte es auch sein und zur Gemeinschaft führen. Da könnte man sich treffen zum Austausch von wertvollen Gedanken und vielleicht auch politisieren.
Gerade jetzt in dieser bedrohten Zeit, wo der Krieg und das Verderben wieder an den Fußsohlen kitzelt, ist das sehr wichtig. Und wir im Osten sind nahe dran in diese Kriegswirren eingenommen zu werden. Da hilft dann kein Beten mehr. Denn leise und ganz plötzlich, aber auch unangemeldet trifft uns der Schrecken des Krieges.
Aber nun kommt Weihnachten mit einem neuen Angebot auf uns zu. So wie die Engel das große Gloria in Bethlehem sangen und den Frieden anboten, so wird uns auch heuer der Friede Gottes erreichen und unsere Herzen füllen. Denn Christi Geburt wird gefeiert. Diesem Angebot von Liebe und Frieden schließen wir uns an und öffnen unsere Herzen.
In diesem Sinne wünschen wir Euch Liebe und Friede für die Herzen, sowie Gottes Segen für das kommende Jahr 2026!