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Neustädter Anzeiger
Ausgabe 4/2026
Nachrichten aus dem Rathaus
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Kunstausstellung in der Galerie

Bürgermeister Steffen Klieme eröffnet die Ausstellung. Links im Bild die Künstlerin Anna Wiebe

Für die musikalische Untermalung mit seinem Tenor-Saxophon aus Hamburg angereist war Cristian Lorenz. Er begeisterte die Gäste unserer Vernissage mit einer Mischung aus Jazz, Balladen, Klezmer und Tangostücken.

Zur Freude aller kamen aus Bremen zu uns die Musikerinnen

Orte, Augenblicke, dazwischen wir

Anna Wiebe

Neue Kunstausstellung in der Galerie der Burg Neustadt-Glewe eröffnet

Mit der Ausstellung „Orte, Augenblicke, dazwischen wir" zeigt die 1985 geborene Malerin Anna Wiebe in der historischen Atmosphäre der Burg Neustadt-Glewe eine vielseitige Werkschau aus Ölmalerei, Pastell, Tusche und Druckgrafik. Im Zentrum steht die Landschaftsmalerei in Öl – weite, atmende Bildräume, die zwischen topografischen Orten und inneren Erfahrungsräumen oszillieren.

 

 

Wiebes Arbeiten handeln von Momenten des Innehaltens und entstehen aus Bewegung und biografischen Übergängen.

Nach einer Kindheit in Sankt Petersburg zog sie mit 11 Jahren mit ihren Eltern zunächst nach Hamburg, später nach Bad Segeberg. In ihrer Schulzeit verbrachte sie ein Auslandsjahr in der Nähe von Lyon. Sie schloss ein Masterstudium in Kunst und Französisch in Bremen ab sowie ein Kunststudium an der Sorbonne in Paris.

Die kontinuierliche Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kulturen und ihren künstlerischen Kontexten prägt ihre Arbeit ebenso wie das Reisen selbst – das Bedürfnis, Natur als existenziellen Resonanzraum zu erfahren.

Neben atmosphärisch dichten Landschaften begegnen den Besuchern fotorealistisch gemalte Fliegenpilze sowie konzeptuelle Serien.

Farbe, Lichtführung und Komposition sind dabei Mittel einer stillen Einladung: innezuhalten und zwischen Ort und Augenblick in sich hineinzuhören.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine eigens für Neustadt-Glewe entstandene Linolschnitt-Serie mit Stadtansichten.

Bilder der Eröffnung am 22. März

 

 

 

 

Ilga Keßling (Gesang und Gitarre) und Lolita Grunska (Gesang). Beide sind ursprünglich aus Lettland. Das Singen liegt in der lettischen Tradition, insbesondere Lolita ist eng mit der russischen Kultur verbunden.

Die Ausstellung ist vom 22. März bis zum 25. Mai 2026 zu sehen (Fr.-Mo. 11-16 Uhr, feiertags 13-16 Uhr).

Britta Kley
FD Bauen, Umwelt und Tourismus

Verantwortliche Burg, Museum/Kunstgalerie, Gedenkstätte und Stadtinformation

038757 / 50065

b.kley@neustadt-glewe.de

www. neustadt-glewe.de