Am Dienstag, dem 27. Januar 2026, erinnert die Stadt Neustrelitz an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und gedenkt der Millionen Opfer des Nationalsozialismus. Aus diesem Anlass findet um 10 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Marienstraße statt.
Bürgermeister Andreas Grund wird gemeinsam mit Stadtpräsident Max Odebrecht Worte des Erinnerns sprechen und im Rahmen der Veranstaltung ein Blumengesteck niederlegen. Das Gedenken soll an das Leid der Verfolgten erinnern und zugleich die Verantwortung für Gegenwart und Zukunft betonen.
Im Anschluss begeben sich die Teilnehmenden gemeinsam zu einigen Stolpersteinen in der Stadt. Dort wird Patryk Tomala, Mitarbeiter des Museums im Kulturquartier Neustrelitz, die Lebensgeschichten der dort geehrten Personen in den Mittelpunkt stellen. Mit der Niederlegung einer weißen Rose wird an die individuellen Schicksale erinnert, die sich hinter den Namen verbergen.
In diesem Jahr wird die Gedenkveranstaltung zudem von Schülerinnen und Schülern der Jawaharlal-Nehru-Schule sowie der Integrierten Gesamtschule Neustrelitz begleitet. Ihre Teilnahme unterstreicht die Bedeutung von Erinnerungskultur und historischer Bildung für kommende Generationen.
Die Stadt Neustrelitz lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen und gemeinsam ein sichtbares Zeichen des Erinnerns und gegen das Vergessen zu setzen.