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Strelitzer Echo
Ausgabe 2/2026
Redaktionelles
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"Alex" in Altstrelitz kurz vor Fertigstellung

Der "Alex" an einem kalten Januar-Morgen.

Seit dem 24. Januar 2024 wurde die Neubrandenburger Straße in Höhe des "Alex" grundlegend erneuert. Nun wurde die groß angelegte Baumaßnahme und somit ein Gemeinschaftsprojekt der Residenzstadt Neustrelitz, des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sowie der Stadtwerke Neustrelitz GmbH Ende Dezember 2025 fertiggestellt. Ziel war es, die Verkehrsinfrastruktur zu modernisieren, die Versorgungssicherheit zu verbessern und den öffentlichen Raum aufzuwerten.

Im Verantwortungsbereich der Stadt lagen dabei umfangreiche Arbeiten, darunter die Erneuerung der Bushaltestellen inklusive Fahrstreifen, der Wartebereiche und zweier neuer Wartehallen sowie der Neubau der Gehwege. Zudem wurde die Fahrbahn der Neubrandenburger Straße im Abschnitt von der Einmündung der Fürstenberger Straße bis zur Bohlenstraße erneuert. Ein weiterer Schwerpunkt war die Neugestaltung des Platzbereichs an der Einmündung der Fürstenberger Straße, wo künftig Bäume, Bänke und Fahrradständer für eine höhere Aufenthaltsqualität sorgen.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zeichnete bei dem Projekt für die Erneuerung der Fahrbahn der Fürstenberger Straße auf einer Länge von rund 100 Metern verantwortlich. Darüber hinaus wurden die Fahrbahn der Neubrandenburger Straße von der Fürstenberger Straße bis zur Wilhelm-Stolte-Straße sowie der Kreuzungsbereich der Wilhelm-Stolte-Straße grundlegend saniert.

Die Stadtwerke Neustrelitz GmbH konnten die Maßnahme für umfangreiche Arbeiten an der technischen Infrastruktur nutzen. Neben einer neuen Fernwärmeleitung in der Neubrandenburger Straße zwischen der Wilhelm-Stolte-Straße und der Bohlenstraße wurden die Trinkwasser- und Elektroleitungen im gesamten Baubereich erneuert. Zudem entstand eine Regenwasserbehandlungsanlage, die das Oberflächenwasser vor der Einleitung in die verrohrte Stendlitz aufbereitet.

Mit der Ausführung der Bauarbeiten war die FGW Bau GmbH aus Friedland beauftragt. Die Planung erfolgte durch das Mecklenburger Ingenieurbüro für Verkehrsbau aus Neustrelitz, das die Maßnahme fachlich begleitete. Der Baukostenanteil der Residenzstadt Neustrelitz beläuft sich insgesamt auf rund eine Million Euro. Zur Finanzierung konnten bereits Fördermittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 214.400 Euro eingeworben werden.

Mit der Fertigstellung der Maßnahme wird der Alex nicht nur verkehrlich sicherer und leistungsfähiger, sondern auch städtebaulich und infrastrukturell deutlich aufgewertet - ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Entwicklung des Stadtgebiets Altstrelitz.

(SE)