Michèl und Benni
Projekt-Bild des Eingangsbereichs
Lärm, Staub, Baustelle. Wer hier reinkommt, denkt nicht sofort an Freizeitpark. Aber wenn Benjamin Kaliebe und Michèl Titze durch die Halle gehen, sehen sie schon, was andere noch nicht sehen können.
„Momentan leben wir auf der Baustelle", sagt Benjamin. „Das ist unser Projekt – von Anfang bis Ende. Da muss man einfach jeden Tag vor Ort sein."
Was im ehemaligen Schlachthof im Gewerbegebiet Ost in Neustrelitz entsteht, ist das bisher größte Vorhaben der Baltic Swish GmbH. Auf über 3.500 Quadratmetern und mit einer Investitionssumme von vier Millionen Euro entsteht hier einer der innovativsten Indoor-Freizeitparks Deutschlands – ein Angebot, das in dieser Form deutschlandweit einmalig sein wird. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um einen Indoor-Spielplatz, sondern um eine große Freizeitarena, die alle Altersklassen anspricht und begeistert. Die Eröffnung ist für Ende 2026 geplant.
Dreizehn Attraktionen warten auf die Besucher – u.a. eine Trampolin-Arena, Laser Tag, Ninja-Warrior-Parcours, Rollschuhdisco, Abenteuer-Labyrinth, Kletterwände, Rutschenturm, Fun Walls, Valo Jump sowie ein eigener Kleinkindbereich. Zum Abschluss eines Abenteuertages lädt das Erlebnisrestaurant ein – gestaltet wie das Innere eines U-Boots, passend zur Geschichte der Stadt.
„Wir wollen nicht, dass jemand sagt: da gibt's für mich nichts", erklärt Michèl. „Egal wie alt man ist – hier findet jeder etwas, das einen begeistert und einem einen schönen Tag bereitet."
Lost City ist mehr als ein Freizeitpark – es ist eine Welt mit einer eigenen Geschichte. Tief auf dem Meeresgrund liegt eine Stadt, erbaut auf Kristallen, die ihr einst Energie gaben. Doch die Stadt ist erloschen. Was sie braucht, sind neue Bewohner – Menschen, die sie mit Lebensenergie füllen und wieder zum Leuchten bringen.
Es sind die Besucher, die die Lost City erneut zum Leben erwecken. Drei Maskottchen begleiten sie dabei: Otto, der Ingenieursroboter, Ziggy, die Reparaturspinne, und Echo, das U-Boot. Sie sind die Hüter der Stadt – und die ersten Freunde, denen man begegnet.
„Wir wollten keinen 08/15-Park", sagt Benjamin. „Es soll sich anfühlen, als betritt man wirklich eine Geschichte – nicht nur als käme man zum Spielen."
Wer die Entstehung der Lost City von Anfang an mitverfolgen möchte, kann das auf Instagram und Facebook tun – unter @lostcity.fun gibt es regelmäßige Updates, Einblicke hinter die Kulissen und eine zehnteilige Serie über die Geschichte der Stadt, die Schritt für Schritt enthüllt, was hier entsteht.
Die Wahl des Standorts war kein Zufall. Neustrelitz liegt geografisch ideal – zwischen Berlin, der Ostseeküste und dem Umland von Mecklenburg-Vorpommern. Eine Region, die bislang kein Freizeitangebot in diesem Umfang kannte. Berlin ist mit der Bahn schnell erreichbar, die Einzugsgebiete aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern groß.
„Neustrelitz ist touristisch sehr beliebt, aber hier fehlt einfach ein Freizeitangebot.", sagt Michèl. „Das merkt man an der Reaktion der Menschen, wenn sie hören, was hier entsteht. Die Resonanz war von Anfang sehr positiv."
Nach dem ersten Baltic Adventures Standort in Greifswald (2015) und Neubrandenburg (2017), ist Lost City das dritte Kapitel – und das ambitionierteste. Rund sieben Festangestellte und dreißig Minijobber werden das Team bilden, das die Stadt täglich zum Leben erweckt. Lost City schafft damit nicht nur ein außergewöhnliches Freizeitangebot für die Region, sondern auch echte Arbeitsplätze vor Ort.
Was war der Moment, in dem ihr wirklich gedacht habt: das wird etwas Besonderes?
Benjamin: „Ehrlich gesagt gibt es nicht den einen Moment. Aber wenn man morgens in die Halle kommt und sieht, wie jeden Tag etwas Neues steht – das ist jedes Mal wieder ein kleiner Kick."
Michèl: „Für mich war es, als wir den Mietvertrag für eine 3.500 m² Halle unterschrieben haben (lacht). Da war uns klar, ganz oder gar nicht.“
Gibt es auch Momente, in denen ihr zweifelt oder Sorgen habt?
Michèl: „An der Idee selbst zweifeln wir überhaupt nicht. Wir sind überzeugt, dass sie hervorragend funktionieren wird. Ein Indoor-Freizeitpark dieser Art ist in Deutschland einzigartig und wir glauben, dass er viele Menschen begeistern wird. Natürlich gibt es Herausforderungen im Bau und in der Umsetzung – aber nicht die Frage, ob die Idee trägt.“
Benjamin: „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren immer wieder erlebt, dass außergewöhnliche Konzepte angenommen werden, wenn sie mit Leidenschaft umgesetzt werden. Genau dieses Gefühl haben wir auch bei der Lost City. Wir glauben fest daran, dass etwas Einzigartiges entsteht, das es so in Deutschland noch nicht gibt. Deshalb überwiegt bei uns ganz klar die Vorfreude.“
Ihr seid beide Familienväter – wie findet ihr die Balance zwischen Baustelle und Zuhause?
Benjamin: „Das frage ich mich auch." (lacht) „Meine Familie weiß, was dieses Projekt bedeutet. Und ich weiß, wie wichtig es ist, dass die Familie hinter einem steht. Es geht – aber es braucht Absprachen und Kompromissbereitschaft.“
Michèl: „Ich glaube, unsere Familien sind mittlerweile selbst sehr stolz auf uns und auf das, was hier entsteht. Das hilft ungemein."
Ein Ort für alle
Lost City soll mehr sein als ein Ausflugsziel. Es soll ein Ort werden, zu dem man immer wieder zurückkommt – als Familie, als Freundesgruppe, als Arbeitskollegen. Eine Abenteuerstadt, die ihre Besucher in eine andere Welt entführt und gleichzeitig fest in der Region verwurzelt ist.
Dabei legen Benjamin und Michèl großen Wert darauf, dass Lost City für jeden zugänglich bleibt. Es wird verschiedene Ticketvarianten geben – das Angebot soll flexibel und bezahlbar sein. „Ein außergewöhnliches Erlebnis soll für alle möglich sein", sagt Michèl. „Das ist uns wichtig."
Ende 2026 sollen die Tore öffnen. Wer Teil des Teams werden möchte, kann sich jetzt bewerben.
Bewerbungen an: info@lost-city.fun
Instagram & Facebook: @lostcity.fun