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Müritz-Anzeiger
Ausgabe 1/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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Bericht des Bürgermeisters zur Stadtvertretersitzung am 16.12.2025

Sehr geehrter Herr Stadtpräsident,

Sehr geehrte Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter,

Sehr geehrte Mitglieder des Jugendbeirates Röbel,

Sehr geehrte Röbelerinnen und Röbeler, Medienvertreter und Gäste,

lassen Sie mich meinen Bericht heute mit einem offenen und ehrlichen Blick auf das liebe Geld beginnen. Wir sind uns der Lage bewusst, dass die finanziellen Rahmenbedingungen zunehmend angespannter werden. Und dennoch kann ich Ihnen versichern, dass unsere Verwaltung verantwortungsvoll, vorausschauend und mit dem notwendigen Augenmaß handelt.

Schaut man sich um, so ist dies aber kein Problem innerhalb des Amtes Röbel-Müritz. Hat doch der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am 8. Dezember seinen Haushalt mit einem Defizit von rund 60 Millionen Euro beschlossen. Diese Entwicklung auf Landes- und Kreisebene wirkt sich zwangsläufig auch auf die Städte und Gemeinden aus.

Für unsere Stadt Röbel/Müritz bedeutet das konkret, dass uns im Haushaltsjahr 2026 rund 1,5 Millionen Euro weniger zur Verfügung stehen werden. Ursache hierfür sind vorrangig der Wegfall von Schlüsselzuweisungen, eine geringere Infrastrukturpauschale, höhere Finanzausgleichszahlungen an das Land sowie steigende Amts- und Kreisumlagen. Paradoxerweise liegt der Grund dafür in einer grundsätzlich positiven Entwicklung. So konnten wir im Jahr 2024 ca. 4 Millionen Euro Gewerbesteuer mehr einnehmen als noch in 2023. Das zeigt, dass es unseren Unternehmen gut geht und dass Röbel ein leistungsfähiger Wirtschaftsstandort ist. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass hohe Gewerbesteuereinnahmen nicht automatisch bedeuten, dass diese Mittel dauerhaft bei uns ankommen. Ein erheblicher Teil fließt über Umlagen und Ausgleiche leider wieder ab. Dieses Spannungsfeld wird uns in den kommenden Jahren weiter begleiten.

Ungeachtet dieser Rahmenbedingungen schreitet die Haushaltsplanung der Stadt gut voran. Wir sind zuversichtlich, den Haushalt in der nächsten ordentlichen Stadtvertretersitzung im Februar 2026 beschließen zu können. Ich weiß, dass es insbesondere bei der Stellenbedarfsplanung, dem Stellenplan sowie bei einzelnen Haushaltsansätzen regelmäßig zu sehr detaillierten Nachfragen kommt. Das ist legitim und richtig. Deshalb möchte ich ausdrücklich betonen, dass der Kämmerer und ich gern in den Fraktionssitzungen Rede und Antwort stehen, um sich transparent, offen und frühzeitig über den kommenden Haushalt auszutauschen. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten ist Offenheit die Grundlage für Vertrauen.

Gerade weil die finanziellen Spielräume kleiner werden, sind Investitionen wichtiger denn je. Stillstand wäre in dieser Zeit meines Erachtens nach der falsche Weg.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf den sogenannten Investitionsbooster und den MV-Plan 2035 eingehen. Am 19. November wurde im Rahmen des Kommunalgipfels in Schwerin eine Einigung zwischen dem Land und der kommunalen Ebene zur Verteilung des Sondervermögens erzielt.

Die konkrete Ausgestaltung erfolgt über eine Verwaltungsvereinbarung, eine detaillierte Zeitschiene liegt derzeit aber noch nicht vor. Bekannt ist jedoch, dass jede Gemeinde pauschal 50.000 Euro für die Umsetzung von Projekten erhält und darüber hinaus drei Fördertöpfe für Schulbau, Verkehrsinfrastruktur sowie sonstige Infrastrukturmaßnahmen aufgelegt werden. Die Förderquoten sollen dabei bei 75 Prozent beziehungsweise bis zu 90 Prozent liegen. Auf Amtsebene sollen entsprechende Projektlisten erarbeitet und beschlossen werden. Die Zuwendungen selbst erfolgen dann über den Landkreis. Die Verwaltung blickt hier bewusst vorausschauend nach vorn und hat bereits Mittel für Planungen von Investitionsvorhaben im kommenden Haushalt dargestellt. Nur wer Projekte planungsreif vorbereitet, kann schnell auf Förderprogramme reagieren und am Ende auch von hohen Förderquoten profitieren.

Parallel dazu stehen wir im ständigen Austausch mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises, um unsere langfristig geplante Gewerbegebietserweiterung frühzeitig zu vermarkten. Der Wettbewerb zeigt sehr deutlich, dass Unternehmen heute nicht nur eine gute verkehrliche Anbindung wünschen, sondern auch auf nachhaltige Energiequellen Wert legen. Das spielt uns in die Karten, denn der Großteil der Photovoltaik- und Windkraftanlagen im Amt Röbel-Müritz wird in Röbel eingespeist. Dieses Standortargument werden wir weiter aktiv nutzen, um Gewerbetreibenden nach Röbel zu locken - hier bleiben wir fortlaufend am Ball.

Apropos Ball: Auch beim Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ wollen wir uns mit dem heutigen Grundsatzbeschluss auf den Weg machen - konkret mit der Sanierung unseres Kunstrasenplatzes. Dieser ist sichtbar in die Jahre gekommen und müsste ohnehin in den nächsten drei bis fünf Jahren instandgesetzt werden.

Die Herausforderungen hierbei sind unbestritten hoch, denn hier zeigt sich einmal mehr der Irrsinn vieler Förderprogramme: Das Programm wurde am 16.10.2025 veröffentlicht - geprüfte, kalkulierte und politisch beschlossene Projektskizzen sollen jedoch bereits bis zum 15.01.2026 eingereicht werden. Das geht deutlich an der Realität kommunaler Verwaltungsarbeit vorbei. Unser Unmut darüber ist an entsprechender Stelle bereits platziert worden. Bis sich hier ein breiteres Verständnis entwickelt, wird wohl gerade beim Bund sprichwörtlich noch viel Wasser den Fluss hinabfließen…

Wasser ist ein gutes Stichwort.

Auf dem Gildekamp konnten wir in diesem Jahr erfolgreich zwei jeweils 50.000 Liter Wasser fassende Löschwasserzisternen in Betrieb nehmen. Damit wurde die Löschwassersituation in diesem Stadtgebiet deutlich verbessert. Auch im kommenden Jahr sind weitere Maßnahmen in der Innenstadt sowie im Stadtgarten geplant, selbstverständlich immer in enger Abstimmung mit unserer Feuerwehr.

Bis heute wurden unsere Kameradinnen und Kameraden zu 81 Einsätzen alarmiert, 53 davon im eigenen Ausrückebereich und 28 als Nachbarschaftshilfe. Seid euch bitte unserer fortlaufenden Anerkennung und unseres Dankes dafür bewusst!

Neben unseren so wichtigen Tätigkeiten im Bereich Brandschutz stehen darüber hinaus noch zahlreiche bauliche Maßnahmen an.

Beispielhaft seien hier die Straßendeckensanierung der Fahrbahn im Bereich des Hafens Richtung Marienfelde, die Sanierung des Radweges zwischen Marienfelde und Gotthun, die Instandsetzung der Müritzpromenade vom Parkplatz Seglerhafen bis hin zu den Müritzfischern beziehungsweise dem Campingplatz sowie die Sanierung der Wartehallen am Busbahnhof genannt.

Dieser Auszug zeigt, dass wir stetig daran arbeiten, geschaffene Werte zu erhalten und weiterzuentwickeln. Die Wünsche in der Bevölkerung sind groß, doch vieles geht nur Schritt für Schritt.

Umso erfreulicher ist es, dass wir zum Ende des Jahres noch zwei konkrete Wünsche erfüllen konnten. Für den Bauhof wurde ein multifunktionaler Kompakt-Geräteträger im Wert von rund 150.000 Euro angeschafft. Außerdem wurde der Klassenraum 314 im Schulcampus umfassend saniert. Neben neuen Möbeln wurde die Elektrik erneuert, der Bodenbelag ausgetauscht, die Wände frisch gestrichen und eine Akustikdecke eingezogen, um den Raumklang deutlich zu verbessern.

Ein guter Raumklang ist dabei mehr als eine technische Verbesserung. Er sorgt dafür, dass man sich gut versteht. Und manchmal ist es nicht nur wichtig, sich gut zu verstehen, sondern auch miteinander ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

Genau an dieser Stelle schließt sich der Kreis zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgerrat. Sofern Sie, liebe Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter, dem entsprechenden Beschluss der heutigen Tagesordnung zustimmen, wollen wir im kommenden Jahr erstmals das niedrigschwellige Instrument Bürgerrat in Röbel einsetzen. Unter dem Thema „Lebenswerte Innenstadt“ sollen sich zufällig ausgeloste Röbelerinnen und Röbeler zukünftig engagiert einbringen.

Die konkrete Fragestellung wird Anfang des Jahres gemeinsam im Hauptausschuss beraten. Anschließend werden 15 bis 25 Menschen ausgelost, die sich intensiv mit der erarbeiteten Fragestellung befassen. Ziel soll es sein, vorrangig Menschen einzubinden, die sich bislang nicht politisch, ehrenamtlich oder in Vereinen engagieren. Bürgerbeteiligung heißt auch, jenen eine Stimme zu geben, die nicht am lautesten sind. Begleitet wird der Bürgerrat durch eine professionelle Moderation sowie durch Fachleute, etwa Verkehrsplaner, Gewerbetreibende, Gastronomen oder Touristiker.

Wichtig ist mir dabei ausdrücklich, dass hier keine Parallelstrukturen zur Stadtvertretung entstehen. Der Bürgerrat ist kein beschließendes Gremium, sondern spricht Empfehlungen aus. Er ist thematisch einmalig, zeitlich befristet und als in sich geschlossenes Projekt angelegt. Der Start ist spätestens für März 2026 vorgesehen, der Abschluss für Oktober 2026. Die Finanzierung erfolgt voraussichtlich über Mittel der Robert Bosch Stiftung sowie der Partnerschaft für Demokratie im Amt Röbel-Müritz.

Demokratie heißt immer auch, miteinander ins Gespräch zu kommen, gerade bei kontroversen Themen. Umso mehr habe ich mich über die rege Beteiligung am Tag der offenen Tür in der Flüchtlingsunterkunft in der Hohen Straße 19 gefreut. Innerhalb von zwei Stunden nutzten rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, mit den zuständigen Mitarbeitenden des Landkreises ins Gespräch zu kommen und sich ein Bild von den Bedingungen vor Ort zu machen. Insgesamt wurde deutlich, dass es sich um eine Erstaufnahmeeinrichtung handelt, die bis zu 48 ukrainische Geflüchtete beherbergen soll. Bis zur geplanten Eröffnung am 01.02.2026 muss noch ein Betreuungsdienst gefunden werden, der die Geflüchteten bei den alltäglichen Herausforderungen und der Integration unterstützt. Auch wenn wir als Stadtverwaltung formal nicht zuständig sind, sehen wir uns klar in einer vermittelnden Rolle zwischen Geflüchteten, Landkreis, Betreuungsdienst sowie den lokalen Akteuren und Vereinen, um eine gute und gelingende Integration zu gewährleisten. Dass dies funktionieren kann, zeigt beispielsweise der Bastelkurs ukrainischer Geflüchteter im Jugendhaus.

In der Predigerstraße 12 sollen im nächsten Jahr weitere Ideen verwirklicht werden. In Aussicht steht eine Mopedwerkstatt, in der junge Menschen gemeinsam mit erfahrenen Erwachsenen an ihren Schwalben, Staren und Spatzen schrauben können. Außerdem ist es ein großer Wunsch der derzeitigen Nutzer des Hauses, im Erdgeschoss einen großen Gemeinschaftsraum zu entwickeln.

In großer Gemeinschaft sind wir in der letzten Woche auch hier im Haus des Gastes zusammengekommen. An drei kurzweiligen Nachmittagen nahmen über 200 Seniorinnen und Senioren an den diesjährigen Weihnachtsfeiern teil. Bei bester Stimmung wurde gesungen, gelacht, getanzt und gemeinsam Kaffee getrunken. Allen Beteiligten möchte ich herzlich für das bei weitem nicht selbstverständliche Engagement danken, allen voran unserem finanziellen Hauptsponsor, unserer Wobau.

Generell möchte ich an dieser Stelle all unseren 166 Sponsoren danken, die mit ihrem wohlwollenden Beitrag den Kulturbetrieb in unserer Stadt so sehr unterstützen. Mit dem Wissen um diesen Rückhalt, ist es auch möglich, schon frühzeitig unsere nächstjährigen Veranstaltungshöhepunkte vorzuplanen:

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01.05.

Saisoneröffnung

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04.04.

Osterfeuer der FFw Röbel/Müritz

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15. - 17.05.

Angel- und Wassersport EXPO

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25.05.

Speckreiten des Röbeler Ponysportvereins

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20.06.

26. Badewannenregatta

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17. - 19.07.

69. Seefest Röbel/Müritz

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15.08.

Röbel LIVE (16. musikalische Kneipenmeile)

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30.08.

Kinderfest der Stadt Röbel/Müritz

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27. - 29.

11. Röwelscher Wiehnachtsmarkt

Der erste, unser Jahresempfang, ist zeitlich gar nicht mehr so weit entfernt und ich würde mich sehr freuen, wenn wir wieder viele unserer Bürgerinnen und Bürger am 23. Januar in unserer Turnhalle begrüßen dürfen. Wie in den Vorjahren werden die Anmeldungen wieder direkt über das Rathaus angenommen.

Wie die Saisoneröffnung, das Speckreiten oder unser Seefest hat natürlich auch wieder unser „Röwelscher Wiehnachtsmarkt“ seinen festen Platz im Jahresreigen.

Auch diesjährig blicken wir auf eine sehr gelungene Veranstaltung zurück, die einen so heimeligen Einstieg in die Adventszeit darstellt. Ein großer Dank somit an alle Akteure, auch abseits der Projektgruppe, die diese drei stimmungsvollen Tage auf unserem Marktplatz mit ausgestaltet haben. Damit das gelingt, sind ebenfalls viele weitere fleißige Helferlein von Nöten, die während der Vor- und Nachbereitung nicht im weihnachtlichen rot, sondern in leuchtend orange gekleidet sind – auch denen gebührt unser aller aufrichtiger Dank für ihre tatkräftige Unterstützung!

Fast so beliebt wie unser Weihnachtsmann oder die Ponys war auch der Fahrer unseres kleinen Stadtverkehres, der wieder außerhalb des üblichen Fahrplans zwischen Busbahnhof und Marienfelde verkehrte, wie wir das auch schon von unserer Kneipenmeile her kennen. Dies liegt in der jahrelangen und sehr guten Zusammenarbeit mit unseren kreislichen Verkehrsbetrieben (MVVG) begründet, die dies auch diesjährig wieder mit Personal vor Ort möglich machen konnten.

Diese Partnerschaft ist auch elementarer Bestandteil unseres überregionalen Verkehrsprojektes „Müritz rundum“. Hier wird derzeit an einer neuen zukunftsfähigen Kooperationsvereinbarung gearbeitet, die bereits zur kommenden touristischen Saison finalisiert und durch uns mitbeschlossen werden soll.

Im Sinne der Zukunftsfähigkeit haben wir auch den Relaunch unserer touristischen Website, www.stadt-roebel.de, vorangetrieben. Seit heute Mittag sind die ersten Ergebnisse sichtbar. Neben der technischen Umstellung im Hintergrund zeigt sie sich für den Gast nun deutlich intuitiver und ist auch an alle mobilen Standards angepasst. Weiterhin haben wir die Grundlagen geschaffen, im kommenden Jahr eine entsprechende Mehrsprachigkeit aufzusetzen – ein weiteres Puzzleteil im starken touristischen Wettbewerb. Sehr stark sogar, um genau zu sein.

Für eine finale Betrachtung der touristischen Saison fehlen zwar noch einige Kennzahlen, aber es ist abzusehen, dass wir das sehr hohe Niveau des Vorjahres in diesem Jahr wohl nicht erreichen werden. Im Bereich der Kurabgabe liegen wir mit derzeit 343T€ zwar schon deutlich über den geplanten Einnahmen, aber noch gut acht Prozent unter Vorjahr. Das Gästeaufkommen an unserer Tourist-Information ist in etwa vergleichbar zu 2024. Erfreulicherweise konnten hier die Einnahmen im Bereich Verkauf und Vermittlungsprovision deutlich gesteigert werden – nicht zuletzt durch einen hohen Fokus auf die Onlinebuchbarkeit von angeschlossenen Quartieren.

„Last but not least“ blicke ich heute auf ein zusätzliches Gesicht auf unser „Amtsleiterbank“. Herzlich willkommen, Frau Anne Strübing! Wie bereits bekannt und beschlossen, werden wir ab 2026 das ehemalige Hauptamt, künftig Amt für zentrale Dienste, wieder mit einer eigenen Amtsleitung etablieren. Frau Strübing konnte sich im Bewerbungsverfahren durchsetzen und wurde sowohl vom Hauptausschuss, als auch vom Amtsausschuss bestätigt. Ab dem 2. Januar wird sie die Geschicke des Amtes für zentrale Dienste leiten und unser Führungsteam ergänzen. Ich freue mich auf die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünsche Ihnen, Frau Strübing, einen guten Start in unserer Amtsverwaltung.

Liebe Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, zum Abschluss meines Berichtes möchte ich mich herzlich bei Ihnen bedanken. Ich denke, wir sind uns einig, dass die Zeiten eher herausfordernder werden. Der finanzielle Spielraum wird kleiner, die Ausgaben größer, die Anforderungen komplexer und die dazugehörige Geschwindigkeit nimmt weiter zu.

Und dennoch gelingt es uns, sachlich zu diskutieren, unterschiedliche Positionen auszuhalten und Lösungen zu finden, mit denen eine breite Mehrheit mitgehen kann. Darauf können wir stolz sein. Unsere Gesprächs- und Diskussionskultur ist etwas, wofür uns andere Kommunen beneiden. Lassen Sie uns dieses hohe Gut bewahren, Themen offen ansprechen und gerade in herausfordernden Zeiten zusammenhalten. Denn genau das macht Röbel aus.

Ihnen allen wünsche ich eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit sowie für das kommende Jahr Gesundheit, Zuversicht und Wohlergehen.

Herzlichen Dank.

Ihr Bürgermeister Matthias Radtke