Wer einem Hund ein Zuhause gibt, trägt nicht nur Verantwortung für das Tier, sondern auch für die Hinterlassenschaft seines geliebten Vierbeiners. Zugegeben, das Wegräumen von Hundehaufen ist nicht gerade angenehm, aber als Hundeführer/in ein Muss – und sogar Pflicht.
Erfreulich ist jedoch: Ein großer Teil der Hundeführer/innen nehmen die Verantwortung bereits sehr ernst. Immer häufiger sieht man Menschen, die selbstverständlich Kotbeutel dabeihaben und die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner umgehend entfernen und ordnungsgemäß entsorgen. Dieses positive Verhalten zeigt, dass das Bewusstsein für Sauberkeit und Rücksichtnahme in der Gesellschaft wächst.
Leider gibt es weiterhin jedoch nach wie vor zu viele Beschwerden über das rücksichtslose Verhalten von einigen Hundeführern/innen.
Immer wieder sorgen liegengebliebene Hundehaufen in Parks, auf Gehwegen und Grünflächen für Ärger. Auch auf Spielplätzen werden Hundehaufen festgestellt, obwohl Hunde auf Spielplätzen nichts zu suchen haben. Was viele als kleines Ärgernis abtun, ist in Wahrheit ein ernstes Hygiene- und Umweltproblem. Tierhaltern/innen stehen deshalb in der Pflicht – und das nicht nur aus Rücksicht auf ihre Mitmenschen.
Ob in Wohngebieten, auf Grünflächen, auf Gehwegen und Spielplätzen: Hundekot gehört zu den häufigsten Beschwerden. Die Hinterlassenschaften sind nicht nur unansehnlich, sondern bergen auch gesundheitliche Risiken. Krankheitserreger und Parasiten können über den Kot übertragen werden – besonders für Kinder und andere Tiere ist das problematisch.
Wer mit einem Hund unterwegs ist, muss dessen Hinterlassenschaften unverzüglich beseitigen. Dazu gehören das Mitführen von Hundekotbeuteln und die ordnungsgemäße Entsorgung in öffentlichen Mülleimern oder im Restmüll. Das Liegenlassen von Hundekot stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die beim Verstoß mit einer Geldbuße von bis zu 5.000,00 € geahndet werden kann.
Fazit: Ein sauberer öffentlicher Raum ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Wer einen Hund besitzt, trägt nicht nur Verantwortung – für das Tier, sondern auch für das Umfeld, in dem man sich aufhält. Das Aufsammeln von Hundekot ist eine einfache Handlung mit großer Wirkung: für mehr Sauberkeit, mehr Rücksicht und ein besseres Miteinander.