Sehr geehrte Damen und Herren,
in den vergangenen Jahren, vor allem in der kalten Jahreszeit, ist vermehrt zu beobachten, dass Enten an unseren Gewässern gefüttert werden. Auch wenn dies gut gemeint ist, kann es unter Umständen den Tieren und auch der Umwelt schaden.
Brot und andere Lebensmittel aus dem Haushalt sind für Wasservögel größtenteils ungeeignet. Sie führen zu Mangelernährung, Krankheiten und langfristigen Schäden bei den Tieren. Gleichzeitig verschlechtern liegen gebliebene Futterreste die Wasserqualität, fördern Algenbildung und beeinträchtigen das ökologische Gleichgewicht der Gewässer.
Unsere heimischen Enten sind in der Lage, ihre natürliche Nahrung selbst zu finden. Ein Eingreifen durch den Menschen ist grundsätzlich nicht erforderlich und sollte sich, wenn doch, an den entsprechenden Empfehlungen von Tier- und Umweltschutz orientieren.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.