Das Kloster Dargun ist das Aushängeschild der Stadt und Anziehungspunkt. Für viele Besucher sind die mächtigen Mauern der Kloster- und Schlossanlage, deren traumhafte Kulisse immer wieder unzählige Musikliebhaber in ihren Bann zieht, ein unvergessliches Erlebnis. Von Zisterziensermönchen erbaut, erlebte die Anlage im Laufe der Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte. Ende des zweiten Weltkrieges fiel das Schloss einem verheerenden Brand zum Opfer. Heute können die imposanten Mauern des einstigen Klosters bei einer spannenden Führung bestaunt werden. Im rustikalen Ambiente des alten Kornspeichers der Kloster- und Schlossanlage Dargun wurden wir herzlich vom Klostervogt begrüßt und die Verkostung konnte beginnen. Der Klostervogt servierte seine Spezialitäten und wusste die ein oder andere launige Geschichte aus der bewegten Vergangenheit zu berichten. Im Anschluss haben wir uns mit einer deftigen Gulaschsuppe gestärkt und wer wollte, konnte im Klosterladen noch Spezialitäten kaufen.
Mit dem Bus fuhren wir dann weiter zum Mühlenhof nach Altkalen. Malerisch eingebettet, mitten in der Mecklenburgischen Schweiz, steht die Windmühle in Altkalen. Seit mehr als 120 Jahren prägt die Mühle das Bild einer bezaubernden Landschaft. Auf dem Mühlenhof wird, wie zu Großvaters Zeiten, regelmäßig Korn mit Windkraft zu Mehl gemahlen. Nach der interessanten Vorführung und den lustigen Anekdoten haben wir in der rustikalen Kornhalle den selbstgebackenen Kuchen und Kaffee zu uns genommen. Zum Abschluss kann man sagen, wer einmal im Schatten einer Windmühle dem Rauschen der Flügel gelauscht, das Mahlen, die Mühlensteine beobachtet und den Geruch des frisch gemahlenen Mehls genossen hat, kann sich der Faszination dieser urtümlichen Gemäuer nicht mehr entziehen. Schon allein dieser Umstand ist einen Besuch auf dem Mühlenhof Altkalen wert, um einem Windmüller bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Mit frischgebackenem Brot traten wir gut gelaunt die Heimreise an.