Der Start ins Jahr 2026 war ordentlich frostig. So einen Winter haben wir schon lange nicht mehr gehabt. Ordentlich Schnee, dickes Eis und glatte Straßen. Busse fuhren nicht und die Räumfahrzeuge kamen kaum hinterher.
Für die meisten Probleme fand sich irgendwie eine Lösung. Und ich hoffe, dass niemand aus unserem Amt Teil der überfüllten Notaufnahmen war. Mir begegnete eine Bürgerin, die sich mit einem ganz alten Trick gegen die Rutschgefahr wappnete. Sie zog sich ein paar alte Socken über die Schuhe. Das schien gut zu funktionieren. Und ich erinnerte mich, dass schon meine Oma von diesem Trick erzählte.
Für Viele ist es nun aber auch langsam genug der weißen Pracht. Und es bleibt abzuwarten, ob sich die Kinder in Ihren Winterferien noch daran erfreuen können. Aber Schlitten und Schlittschuhe konnten endlich mal wieder aus dem Schuppen geholt werden und brachten Groß und Klein viel Freude.
Auf freigegebenen Eisflächen wurden Runden gedreht. Manchmal noch wacklig, denn für die Jüngeren war es ein neues, für die Älteren ein beinahe vergessenes Erlebnis. Die eifrigen Wintersportler hatten rote Wangen und Nasen und ein warmes Getränk wurde danach nur zu gern angenommen.
Aber Aufgepasst: Eisflächen dürfen nicht einfach betreten werden. Tauwetter, Wassertiefe, Pflanzen und auch Strömungen haben Einfluss auf die Dicke des Eises. Wo es an einer Stelle noch dick und tragend ist, kann das an anderer Stelle schon deutlich dünner sein. Tückischerweise ist das nicht immer von oben zu erkennen. Ins Eis einzubrechen ist auch an flacheren Stellen oft lebensgefährlich.
Passt also gut auf Euch auf und genießt Eure Winterferien.
In unseren Gärten war der Dauerfrost nicht immer ein freudiges Ereignis. So mancher Pflanze war diese Kälte dann doch zu viel. Die „tapferen“ Schneeglöckchen lassen sich so schnell nicht abschrecken. Sie versuchen an geschützten Ecken dem Schnee zu trotzen. Spaziergänger können sich an Ihnen erfreuen. Pflücken oder ausgraben darf man diese ersten „Frühlingsgrüße“ aber nicht, denn sie stehen unter Naturschutz.
Bis es so richtig Frühling werden will, das dauert noch eine Weile.
Themenwechsel: Den Hundebesitzern in unseren Gemeinden ist es bestimmt aufgefallen, dass es an immer mehr Orten Boxen mit blauen Hundekottüten gibt. Damit will die Stadt das Sauberhalten unserer Wege und Straßen unterstützen. Zum einen gelingt das natürlich nur, wenn Hundebesitzer die Hinterlassenschaften Ihres vierbeinigen Wegbegleiters selbstverständlich auch beseitigen. Dazu ist man übrigens im öffentlichem Raum verpflichtet. Wer das missachtet riskiert ein Bußgeld. Zum anderen ist aber auffällig, dass einige wenige Hundebesitzer sich nicht scheuen, auf einem Schlag alle Beutel dieser Boxen zu entnehmen. Also selbst wenn man Blau für eine besonders schöne Farbe hält, kann ich ein derartiges Verhalten gar nicht nachvollziehen. Ob direkt auf dem Marktplatz oder auch an „versteckteren“ Stellen, Box auf, ein kräftiger Ruck und dann zack verschwinden all die Beutel in der Tasche. Echt jetzt? Das ist doch schon sehr peinlich, oder? Und egoistisch obendrein. Denn der nächste Hundespaziergänger findet für „seinen“ Ernstfall eine leere Box vor. Diese Boxen sind ein zusätzlicher Service der Stadt. Dafür besteht keine Verpflichtung. Und verantwortungsvolle Hundehalter haben sowieso solche Beutel bei Spaziergängen mit dabei. Und falls mal nicht, dann ist es gut, auf diese Boxen zurückgreifen zu können. Also an all die Beutelsammler: Nutzt sie zum Beseitigen von Hundehinterlassenschaften, aber nicht als begehrte Sammelobjekte.
Bis zum nächsten Mal
Gewaschene Grüße