Der Sommer ist im vollen Gange. Der Wechsel zwischen Regen und Sonne lässt das Grün nicht nur auf den Wiesen sprießen, es sprießt auch zwischen den Gehwegsteinen, an den Hauswänden unserer Häuser. Viele Nachbarn sind regelmäßig dabei und reinigen ihre Gehwege ordentlich, so, dass das Erscheinungsbild unserer Städte und Dörfer schön bleibt. Leider aber nicht alle. Immer wieder muss ich feststellen, dass es beinahe verwilderte Bereiche gibt. Das sieht dann nicht nur nicht schön aus, es stellt auch eine Ordnungswidrigkeit dar. Es gibt Bereiche, da schreibe ich immer wieder dieselben Eigentümer an, muss das sein? Es ist unser Amt, ein Interesse an Sauberkeit liegt doch bei uns allen. Einfach mal den Besen nehmen und den Bereich vor dem Haus, in dem man wohnt, bis zur Straßenmitte saubermachen. Und wenn man schon dabei ist und nebenan ältere Nachbarn leben, die vielleicht nicht mehr so können, dann tut es doch eigentlich nicht weh, wenn man hilft und deren Bereich mit saubermacht. Vielerorts hängen Hinweisschilder auf den Eichenprozessionsspinner. Die habe ich zumeist aufgehängt um betroffene Bereiche zu kennzeichnen. Der Eichenprozessionsspinner ist für den Menschen durch seine giftigen Brennhaare gefährlich, die Hautausschläge, Atemnot und Augenreizungen auslösen können. (ADAC) Die Entfernung der Nester ist sehr Kostenaufwändig, weswegen leider nur an den wichtigsten Stellen eine Entfernung möglich ist. Diese Tiere haben jedoch natürliche Feinde, welche durch jeden von uns unterstützt werden können. Laut NABU gehören dazu Vögel wie der Kuckuck, Meisen und der Wiedehopf sowie nützliche Insekten wie Schlupfwespen, Raupenfliegen und Fledermäuse. Der NABU ist Ihnen sicher gerne behilflich und steht mit Rat und Tat zur Seite.
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Es grüßt fröhlich