Die Sonne, die lacht jetzt noch nicht
Aber ein hübsches Lächeln steht ihr schon im Gesicht
Ohne Schnee viel leichter sind die Wolken
Der Wind kann ihnen kaum mehr folgen
Apropos Wind, der beißt nicht mehr
Zahnloser Tiger trifft es eher
Verliert im Frühjahr immer seine Zähne
Schüttelt nun wach die ollen Fischerkähne
Schnee und Eis verwandeln sich in Wasser
Und die Füße werden nasser
Beim Spazierengehen
Schon sind erste Knospen hier und da zu sehen
Der Hund wird draußen ganz schön dreckig
Die Hosen werden auch schnell fleckig
Anzuseh’ nicht wirklich schön
Findet man es trotzdem einfach angenehm
(Derjen’ge, der das sauber machen muss
Empfindet allerdings Verdruss)
In Feld und Wald riecht es nach frischer Erde
Der Bauer spannt nicht Rösslein an oder die Pferde
Nein, er lässt vielmehr den großen Traktor an
Weil er damit besser umgeh’n kann
Der Garten ruft: umgraben, pflanzen, säen
Zum ersten Mal im Jahr den Rasen mähen
Der Frühling kommt auf leisen Schwingen
Um mit den ersten Vöglein mitzusingen