Die Frösche, Grillen und die Nachtigallen
Gemeinschaftlich die Nacht beschallen
Manch’ Vöglein stimmt im Schlaf mit ein
Träumt schon vom nächsten Sonnenschein
Dazwischen bellt ein Fuchs ganz heiser
Die ander’n Tierlein schnarchen, mal laut, mal leiser
Also fortepiano sozusagen
Man muss sich nach dem Dirigenten fragen
Das Konzert, das geht auch tags stets weiter
In wechselnder Besetzung aber immer heiter
Wer hat wohl das Ganze einstudiert
Was die Natur so prächtig hier aufführt?
Genau wie beispielsweis’ das Handydideldum
Beim Kino- oder Theaterpublikum
Stören die vielen groß’ und kleinen Rasenmäher
Den Konzertgenuss doch sehr
Dagegen hilft zu gehen nur
Ganz weit hinaus in die Natur
In den Wäldern, auf Feldern und auf Wiesen
Kann man das Naturkonzert dann ungestört genießen
Mit dabei sind auch die Lerchen
trällern für uns endlos lange Märchen
Ohne Atempause weit hoch oben in der Luft
Wo selbst ein gutes Auge sie vergeblich sucht
Ganz viele denken jetzt, nein, nicht an Sonnenbrand
Sondern an Urlaub, Meer und Strand
An Faulenzen, Schwimmen oder Burgenbau aus Sand
Dass jetzt tatsächlich Sommer ist, das liegt auf der Hand