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Süderholzer Blatt
Ausgabe 426/2026
Meinung
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Nahmobilität Süderholz - ein Nachtrag

Als Einwohner von Griebenow genieße ich ja schon das "Privileg" des nahen Radweges seit einigen Jahren. Aber es gibt immer ein ABER.

- Ich fahre oft die Strecke Griebenow Kreuzung in Richtung Autobahn bis zur Querung auf den Plattenweg nach Kreutzmannshagen. Dabei ist die B109 zu überqueren. An dieser Stelle dürfen die Autos noch mit 100km/h (und gelegentlich auch mehr) rasen. Es wäre im Interesse einer sicheren Überquerung der B109, wenn die 70 km/h Beschränkung auf diesen Bereich vorgezogen würde. Besonders gefährlich ist dieser Bereich auch deshalb, weil aus Richtung Autobahn kommende "Langsamfahrer" aus dem 70km/h-Bereich von den ganz schnellen und eiligen "Flitzern" überholt werden. Wenn man vom Radweg kommt, sieht man die überholenden "Flitzer" hinter/neben den LKWs meist nicht. Das ist super-gefährlich. Deshalb bitte den 70km/h-Bereich auf diese Querung erweitern.

- Wie schon gesagt, ich nutze den Radweg recht oft. Ich wünschte mir, dass in Abständen Ruhe-/Rastplätze (vielleicht auch nur einfach eine Bank) eingerichtet werden. Ein guter Platz dafür wäre z. B. die Biosphäre zwischen Griebenow Kreuzung und Autobahnmeisterei. Weitere Plätze lassen sich bestimmt finden, z. B. auch der Platz neben der Bachquerung ein paar 10-Meter weiter, u.s.w./u.s.f.

Ein gutes Beispiel dafür sind die Rastplätze entlang des Radweges von Eldena nach Kemnitz.

Fällt vielleicht nicht in den Zuständigkeitsbereich "Süderholz", aber der Radwegbau hat ja schon von Anfang an, unter dem Zuständigkeits-Chaos an der Kreisgrenze gelitten.

- Ortsdurchfahrt Levenhagen. Kurz nach meinem Umzug nach Griebenow wurde die Ortsumgehung Levenhagen gebaut. Meine Freude als Autofahrer wurde aber sehr schnell getrübt. Die Ortsumgehung erhielt keinen parallel verlaufenden Radweg. Die "Spar-Füchse" vom Straßenbauamt konnten die Zulässigkeit dieser Maßnahme gut begründen, haben jedoch nicht für einen ordentlichen Radweg durch Levenhagen gesorgt. Für die Radfahrer mag das kein großer Mangel sein. Aber ich bin auch oft mit Inline-Skates unterwegs. Und da ist vor Levenhagen für mich "Ende Gelände", da die Ortsdurchfahrt von Levenhagen für Skater praktisch unmöglich ist. Damit ist natürlich auch eine Möglichkeit verschenkt ... Langstrecken-Skater erreichen nicht von Greifswald aus Griebenow und ggf. auch weiter entfernte Ziele.

Es ist in diesem Sinne wünschenswert, daß der Mangel beseitigt wird und parallel zur Ortsumgehung ein Radweg entsteht oder die Ortsdurchfahrt von Levenhagen einen ordentlichen Radweg erhält

Ich hoffe, diese Gedanken können noch Eingang in die Diskussion finden.

Wolfgang Krille