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Wusterhausener InfoPost
Ausgabe 2/2026
Nichtamtlicher Teil
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Doppel:punkt - Der Stand der Dinge

Im Angebot: Nähkurs und Schmuckgestaltung

Unser Kulturvorhaben „Doppel:punkt – Zwei Museen für Zusammenhalt“? verbindet Wegemuseum und junges Museum Kyritz. Hier wird das Thema Museum neu gedacht und bis 2030 arbeitsteilig in beiden Orten weiterentwickelt – offen für jeden, mit handfesten Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Handfest deshalb, weil museale Objekte und Themen eine Klammer für das Mitmachen bilden. In jedem Projekt kann man ausprobieren, diskutieren, Kunst und Wissen teilen. Und zum Schluss wird immer etwas Konkretes, Bleibendes entstehen.

Wenn Sie also Lust haben mitzuwirken, dann sind Sie hier richtig. 

Das Neueste zu den Vorhaben erfahren Sie auf www.wegemuseum.de und in unserem monatlichen Stadtgespräch, das als Plattform für Information, Austausch und Gespräche dient. Schauen Sie einfach mal vorbei – immer am dritten Donnerstag im Monat um 18:00 Uhr in der Galerie Alter Laden.

2025 haben wir uns mit dem Aufbau von Projektstrukturen beschäftigt und die Grundlagen für mehrere Projekte gelegt, die jetzt schrittweise an den Start gehen:

  • Der Seerundweg wird zum Kunst- und Kulturwanderweg. Dabei werden historische Aspekte mit Objekten oder Archivalien aus dem Depot des Wegemuseums und Kunstwerken verknüpft und am See sichtbar gemacht. Das Gesamtkonzept bedarf einer gründlichen Vorbereitung, in die auch der Naturschutz, Hoch- und Niedrigwasser, Sicherheitsaspekte oder besondere Erlebnisräume einfließen. Das Projekt wird mehrere Teilprojekte beinhalten. Dazu gehören neben der Weiterentwicklung des Kunstprojektes „Sommerfrische“ und der Installation von Skulpturen, Orten für Audio-Kunst oder digitaler Information über den Naturraum See auch der Nachbau des Wusterhausener Einbaumes und die Entwicklung der Maulbeerbaumplantage zu einem Ort des Lernens und der Begegnung.

  • Die Stadtkirche St. Peter und Paul als markantester Bau bietet eine breite Palette von Querverbindungen zu anderen Projekten und Möglichkeiten der Kooperation mit dem Wegemuseum, die wir ausbauen wollen. Wir entwickeln gemeinsam Stadt-, Kirchen- und Museumsführungen zu unterschiedlichsten Themen. Unser wichtigster Partner wird natürlich der Gemeindekirchenrat sein.

  • Das Thema „Friedhof als Gemeinwesenort“ wird in Kooperation mit der FH Potsdam thematisiert und es entstehen neue Ansätze für die Gestaltung.

  • Die Vorbereitungen für ein Kursprogramm für Geschichtsinteressierte und Ortschronisten sind angelaufen.

  • Ein analoges Fotolabor und Zeitzeugeninterviews sind Bestandteil des Projektes zu Fotografie und Video – eine Hommage an die Foto-AGs der Vergangenheit.

  • Es entsteht ein Prototyp für den Stadtrundgang als Spiel, der ausgiebig getestet werden soll.

  • 2026 starten wir mit dem „Graffiti“-Projekt, das sich nicht nur mit Graffiti als Kunst beschäftigt, sondern auch historischen „Hinterlassenschaften“ an Kirchenbänken oder in einer Bibel nachspürt und die Rolle der Schrift in der Kunst betrachtet.

 

 

  • Das Museumsdepot wird zum Mit-Mach-Depot – was braucht es dazu und wer macht mit? Das wollen wir mit Kursen und Veranstaltungen erfragen, ausprobieren und Ideen sammeln, die in die Gestaltung des zu planenden Depots einfließen werden.
  • Wir rufen eine Reihe von regelmäßigen Kursen ins Leben. Uns haben schon etliche Interessenbekundungen erreicht. Hier seien noch einmal die Angebote aufgelistet, für die sich Interessenten melden können:
    • Recherche in historischen Dokumenten
    • Erlernen von historischen Schriften
    • Schulung für Ortschroniken und thematische Stadtführungen
    • Traditionelle Handarbeitstechniken
    • Nähkurs
    • Schmuckgestaltung
    • Foto-AG
    • Wandergruppe
    • Reparatur-Café

Für die Planung bitten wir, neben der Interessenbekundung auch mitzuteilen, welchen Wochentag und welche Uhrzeit Sie bevorzugen.

Kontakt: 033979/87762 und zimmermann@wegemuseum.de 

Förderhinweis:

Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.

„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ ist ein Programm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI). Der Bund stellt für das Programm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung.

www.allerland-programm.de.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg, dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin sowie der Stiftung des Landkreises Ostprignitz-Ruppin.