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Wusterhausener InfoPost
Ausgabe 3/2026
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Streetart in Wusterhausen/Dosse: Graffitiwand an der Dosse-Brücke wird zum Kunstwerk

Die etwa 33 Meter lange Wand an der Fußgängerbrücke über die Dosse soll vom Schandfleck zum Kunstwerk werden. Der Eigentümer, Dennis Thielemann, stellt die Wandfläche für eine Graffiti- oder Street-Art-Gestaltung zur Verfügung. Eine Kooperationsvereinbarung mit der Gemeinde Wusterhausen/Dosse ist in Arbeit. Regionale Künstlerinnen und Künstler sind aufgefordert, sich mit Ideen für die Wand zu melden. Thema soll die "Sommerfrische" als Verbindung von Altstadt und See sein. Das Vorhaben ist Teil des durch das Bundesprogramm Aller.Land geförderten Projektes Doppel:punkt. (Mehr dazu auf www.wegemuseum.de)

 

 

Am Donnerstag, den 2. Juli, trafen sich der Eigentümer Dennis Thielemann, die Projektleiterin Katharina Zimmermann sowie die Projektkoordinatorin Liz Schmiedeke an der derzeit noch mit Graffiti versehenen Wand, um den aktuellen Stand der Vorbereitungen zu besprechen.

Die Vorbereitungen für das Anbringen des Kunstwerks sind dank der Initiative des Eigentümers bereits im Gange. Deutlich sieht man Spuren von Ausbesserungsarbeiten an der Mauer. Nach dem Grundieren soll ein QR-Code aufgetragen werden, der auf die Internetseite des Projekts verweist, auf der später die Ideen für das Wandbild gevotet werden können.

Das Projekt umfasst über das Kunstwerk hinaus Aktionen rund um das Thema Schriftkultur, dem jahrtausendealten Wunsch des Menschen, Spuren zu hinterlassen, sowie Maßnahmen zur Sensibilisierung und Prävention von Vandalismus. Ziel ist es, kreative Ausdrucksformen zu fördern, den öffentlichen Raum gestalterisch aufzuwerten und den Dialog über Kunst und gesellschaftliches Miteinander anzuregen.