Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit tritt wieder ein bekanntes Problem auf: der Eichenprozessionsspinner. Die Raupen dieses Schmetterlings können eine erhebliche gesundheitliche Gefahr darstellen. Besonders die feinen Brennhaare der Raupen sind problematisch, da sie ein Nesselgift enthalten, das bei Menschen und Tieren Beschwerden auslösen kann.
Der Kontakt mit den Brennhaaren kann zu starken allergischen Reaktionen, Hautreizungen, Juckreiz, Rötungen, Augenreizungen sowie Atemwegsbeschwerden führen. Auch nach dem Verlassen der Nester bleiben die Brennhaare über längere Zeit aktiv und können durch Wind verbreitet werden.
Daher sollten befallene Bereiche nicht berührt oder betreten werden.
| • | Abstand zu Raupen und Nestern halten |
| • | Nester nicht berühren oder selbst entfernen |
| • | Kinder und Haustiere von betroffenen Bereichen fernhalten |
| • | Bei Kontakt mit Brennhaaren betroffene Kleidung wechseln und die Haut gründlich reinigen |
| • | Sichtungen im öffentlichen Raum der Gemeindeverwaltung melden |
Die Gemeindeverwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit:
Sollten Sie Eichenprozessionsspinner oder verdächtige Nester an Bäumen im öffentlichen Bereich entdecken, melden Sie diese bitte umgehend der Gemeindeverwaltung. Nur durch eine schnelle Meldung können notwendige Maßnahmen geprüft und gegebenenfalls eingeleitet werden.
Nicht jede Gespinstbildung an Pflanzen ist jedoch auf den Eichenprozessionsspinner zurückzuführen. In unserer Gemeinde wurden auch Sichtungen der sogenannten Gespinstmotte gemeldet. Diese kann durch ihre feinen Gespinste an Sträuchern und Bäumen auffallen und befallene Pflanzen teilweise stark schädigen, ist für Menschen und Tiere jedoch ungefährlich. Die Raupen der Gespinstmotte verursachen keine allergischen Reaktionen und stellen keine gesundheitliche Gefahr dar.
Zur Unterscheidung gilt: Der Eichenprozessionsspinner befällt ausschließlich Eichen und bildet typische Gespinste bzw. Nester am Stamm oder in der Baumkrone. Bei Unsicherheit bitten wir dennoch darum, die Tiere oder Nester nicht anzufassen und die Beobachtung der Gemeindeverwaltung zu melden.
Kontakt: Frau Willmann 033979/877-31 / willmann@wusterhausen.de
Die Gemeinde setzt auf Ihre Mithilfe, um Gefahrenstellen schnell zu erkennen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung.