Wusterhausen/Dosse hat einen bemerkenswerten Wandel erlebt. Seit dem Beginn der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme im Jahr 1991 wurde der historische Stadtkern der Gemeinde systematisch aufgewertet, modernisiert und nachhaltig weiterentwickelt. Der Zwischenbericht, veröffentlicht im Juli 2025, zeigt eindrucksvoll, wie gezielte Planung und engagierte Umsetzung zu einem lebenswerteren und attraktiveren Zentrum geführt haben.
Die Altstadt, deren Ursprünge bis ins Mittelalter reichen, wies zu Beginn der Maßnahme gravierende bauliche und funktionale Mängel auf. Viele Gebäude litten unter jahrzehntelangem Sanierungsstau, und Teile der historischen Substanz drohten verloren zu gehen. Ein integriertes Sanierungskonzept war unumgänglich — und wurde zur Erfolgsgeschichte.
Mehr als 19 Millionen Euro wurden über verschiedene Förderprogramme investiert:
Besonders der Marktplatz, heute ein lebendiger Treffpunkt mit Wasserspiel steht exemplarisch für die gelungene Aufwertung des öffentlichen Raums. „Hier ist allerdings wieder Handlungsbedarf angezeigt, denn fehlende Begrünung und zu wenig Schattenplätze lassen den Marktplatz gerade in den Sommermonaten stark aufheizen, wodurch die Aufenthaltsqualität leidet.“, sagt Bürgermeister Philipp Schulz.
Trotz der Erfolge bleibt die Gemeinde nicht stehen. Die Fortführung im Programm Lebendige Zentren soll:
Ziel bleibt es, Wusterhausen/Dosse als attraktiven Wohn-, Arbeits- und Kulturstandort für alle Generationen zu stärken — behutsam und mit Respekt für die Geschichte.
„Die Sanierung des historischen Stadtkerns von Wusterhausen/Dosse ist nicht nur ein baulicher Erfolg – sie ist das Ergebnis eines langen, intensiven und engagierten Prozesses, getragen von vielen Menschen, denen unsere Stadt am Herzen liegt.
Mein aufrichtiger Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, die mit viel Sorgfalt und Ausdauer die Umsetzung begleitet haben. Ebenso danke ich der BIG Städtebau GmbH, unserer langjährigen Sanierungsträgerin, für ihre fachliche Expertise, ihre kreative Mitgestaltung und ihre stets verlässliche Partnerschaft über mehr als drei Jahrzehnte.
Ein besonderer Dank gilt dem Bund und dem Land Brandenburg für die fortwährende Bereitstellung der Städtebaufördermittel. Ohne diese Unterstützung wäre vieles nicht möglich gewesen. Sie haben unserer Stadt geholfen, ihren historischen Kern zu bewahren, neu zu beleben und zukunftsfähig zu gestalten.
Diese Sanierungsmaßnahme zeigt eindrucksvoll, was gemeinsames Engagement und der Glaube an eine positive Entwicklung bewirken können. Ich bin stolz auf das Erreichte – und voller Zuversicht, dass wir diesen Weg auch in Zukunft erfolgreich weitergehen.“, fasst Bürgermeister Philipp Schulz zusammen.