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Recknitz-Trebeltal Kurier
Ausgabe 10/2024
Aus den Städten und Gemeinden berichtet
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Tribsees macht Louis Douzette wieder bekannt

Dr.Thomas Böhme(Mitte) im Gespräch mit Pastor Detlef Huckfeldt und Mitgliedern des „AK Tribsees Zukunft“

Thomas Böhme mit Hilde Zinke und Heiko Kauffmann

„Douzette-Motiv-Teller“ der Pötterie

Großer Erfolg der Ausstellung

Mit einer Abschlussfeier und dem Besuch des Ur-Ur-Enkels von Louis Douzette, Prof. Dr. Thomas Böhme, am 26. September endete die Ausstellung des 1834 in Tribsees geborenen Künstlers. Pastor Detlef Huckfeldt und Bürgermeister Bernhard Zieris begrüßten Thomas Böhme und bedankten sich bei den Initiatoren der Ausstellung aus dem „Arbeitskreis Tribsees Zukunft“ für dieses erfolgreiche Projekt.

Heiko Kauffmann berichtete, dass die Ausstellung in der Thomaskirche mit über 1600 Besuchern in 2 Monaten und einem Kunstwettbewerb zu Ehren Douzette’s (mit über 60 Teilnehmern) überragenden Zuspruch fand.

Thomas Böhme zeigte sich begeistert, dass Tribsees das Andenken an seinen Urgroßvater so intensiv hochhält und pflegt. Dies sei ihm und der Familie erst durch die Ausstellung in der Thomaskirche, der Taufkirche des Malers, richtig bewusst geworden; er erzählte aus Erinnerungen seiner Familie an den Urgroßvater und konnte mit mehreren Teilnehmern erstmals auch das Geburtshaus des Künstlers besuchen.

Künftig werde neben Barth auch Tribsees stets ein Ziel ihrer Familienbesuche sein.

Unter großem Beifall übergab Hilde Zinke von der Trebel-Pötterie einen aus Anlass des Gedenkjahres getöpferten Teller mit „Douzette-Motiv“ an Thomas Böhme. Mit dem Erlös dieses „Serien-Tellers“ ist der Erwerb eines Original-Exponats von Louis Douzette für den Ratssaal in Tribsees geplant.

Gabriele Marg vom Arbeitskreis Asyl kommentierte „Diese Ausstellung war ein positives Beispiel für das lebendige kulturelle Leben in Tribsees“ und erinnerte an die Worte Gerd Albrechts bei der Eröffnung:

„Louis Douzette wurde lange verkannt - Barth und Tribsees machen ihn wieder bekannt.“