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Recknitz-Trebeltal Kurier
Ausgabe 6/2024
Aus den Städten und Gemeinden berichtet
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Gedichte von Fritz Reuter auf der Freilichtbühne Tribsees

Hans-Peter Hahn erinnert zum 150. Todestag an niederdeutschen Dichter

„Läuschen un Rimels“ des niederdeutschen Dichters und Schriftstellers Fritz Reuter sind am Freitag, 12. Juli, ab 15 Uhr, im Saal der Freilichtbühne Tribsees zu erleben.

Zu Gast ist der beliebte Humorist Hans-Peter Hahn, der anlässlich Reuters 150. Todestages, mit einem unterhaltsamen Programm an den Mecklenburger erinnert. Die plattdeutschen Gedichte sind zum ersten Mal Weihnachten 1853 erschienen und wirken durch ihre ungeschliffenen, derblustigen und volkstümlichen Figuren auch heute nicht erstaunlich frisch. Fritz Reuter schrieb über seine „Erstlingswerke”, sie seien nicht „wie vornehmer Leute Kinder“, sondern wie „kleine Straßenjungen“. Liebhaber der plattdeutschen Sprache, die gern schmunzeln und den Humor Reuterscher Dichtung lieben, werden sicher auf ihre Kosten kommen.

Reuter selbst hatte übrigens eine Verbindung zu Tribsees, denn seine Mutter Johanna, wurde 1787 als Tochter des Bürgermeisters und Stadtrichters, Nikolaus Gottfried Bernhard Ölpke (1740-1792), in der Trebelstadt geboren und wuchs dort auf. Durch die Heirat mit dem Bürgermeister und Stadtrichter Georg Johann Reuter kam sie nach Stavenhagen, wo auch Sohn Fritz 1810 geboren wurde Veranstalter der musikalisch untermalten Lesung bei Kaffee und Kuchen ist der Tribseeser Verein „de DROM e.V.“, der nach dem gleichnamigen Gedicht von Fritz Reuter benannt ist. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadt Tribsees statt; Einlass ist um 14 Uhr.

Karten gibt es im Vorverkauf im Blumengeschäft „Blütenzauber“ in der Teichstraße, im Tribseeser Baumarkt, im Unternehmen Bernhard Zieris Frachtvermittlung und in der ADAP-Tankstelle. Vorbestellungen sind per E-Mail unter vorstand@de-drom.de möglich.