Mit dem Blick aufs neue Gartenjahr wünschen wir Ihnen ein glückliches und ertragreiches 2026. Dabei beginnt fundiertes Gärtnern im Boden: Wer sich frühzeitig um die Bodenqualität kümmert, legt den Grundstein für gesunde Pflanzen und reiche Ernten.
Insbesondere wenn im Vorjahr Mangelerscheinungen bei Pflanzen zu beobachten waren, empfehlen wir eine Bodenuntersuchung. Bodenlabore analysieren Parameter wie Nährstoffe und Mineralien, den pH-Wert und den Humusgehalt. Mit den Ergebnissen können bedarfsgerechte, organische Düngungsstrategien umgesetzt werden.
Sinnvoll sind Bodenproben für die Standarduntersuchung alle 2-4 Jahre, am besten nach der Ernte oder im zeitigen Frühjahr vor der Düngung. Für Gemüse-, Obst-, Rasen- und Zierflächen ist jeweils eine gesonderte Probenahme zweckmäßig. Die Probenahme erfolgt einfach mit dem Spaten. Die Einstichtiefe soll 25-30 cm, bei Rasen 10 cm betragen.
So stellen Sie die erforderliche Mischprobe her: Bodenproben an verschiedenen Stellen der zu untersuchenden Fläche entnehmen. Bei einem Spatenstich etwa einen Esslöffel voll Erde von der sichtbaren Bodenwand in der ganzen Tiefe abkratzen. Alle Einzelproben in einem Eimer sammeln (ca. 500 g), gut vermengen und in einen sauberen, mit Namen, Anschrift und Flächenart beschrifteten Beutel füllen.
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Juliane Drescher
Ihre Regionalkoordinatorin für die LEADER-Region Mecklenburgische Seenplatte – Müritz
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