Einfach mal wachsen lassen – haben Sie es bis jetzt durchgehalten? Der „mähfreie Mai“ wird auch in Deutschland immer populärer. Als perfekte Ergänzung für dieses doch eher kurze, je nach Standort mehr oder weniger blütenreiche Wachstumsspektakel im eigenen Garten, bietet sich ein Kräuterrasen an. Er hat dem Menschen durch Robustheit und den Insekten durch Blütenvielfalt wirklich was zu bieten.
Trotz intensiver Pflege und Sorgfalt entstehen im klassischen Zierrasen im Sommer leicht
sonnenverbrannte, unansehnliche Flächen. Daher kommt der „Englische Rasen“, der meist nur aus sehr wenigen Grasarten besteht, schlecht durch die immer länger werdenden Trockenperioden in unseren Sommern. Klimafit, ökologisch wertvoll und pflegeleicht ist stattdessen ein Kräuter- oder Blumenrasen.
Er besteht aus robusten Gräsern und flachwachsenden Kräutern mit tiefen Wurzeln. Dadurch sind sie bestens für Trockenperioden gewappnet. Durch das langsamere Wachstum muss weniger oft gemäht werden. Bunte Blüten im Kräuterrasen bieten außerdem zahlreichen Insekten Nahrung. Und er kann zudem betreten werden, ohne dass er Schaden nimmt.
Reduziertes Gießen, Düngen und Mähen fördert Kräuter bzw. Samen, die sich bereits in der Rasenfläche befinden, gefördert und können sich langsam ausbreiten.
Sie möchten vielfältigen Kräuterrasen sehen?
Beispielhafte Naturgärten, die aktiv zum Klimaschutz beitragen und gleichzeitig die Lebensqualität in der eigenen Umgebung steigern, können Sie an den „Tagen der offenen Gartentür“ am 27. und 28. Juni 2026 besuchen. Alle Infos dazu finden Sie unter www.natur-im-garten-mv.de