Die Stadt Waren (Müritz) hat am 18. Mai 2026 den ersten Jugendpavillon am Volksbad offiziell eröffnet. Der Pavillon wurde durch den Bürgermeister der Stadt Waren (Müritz), Norbert Möller und den Stadtpräsidenten Toralf Schnur seiner Bestimmung übergeben. Der Pavillon ergänzt die bestehenden Freizeit- und Aufenthaltsangebote am Volksbad, das sich in den vergangenen Jahren zunehmend als zentraler Begegnungs- und Veranstaltungsort im Stadtgebiet etabliert hat. Das Areal wird dabei bereits seit Längerem für unterschiedliche öffentliche Nutzungen, Veranstaltungen und Aufenthaltsformate genutzt und weiterentwickelt. Die Errichtung des Jugendpavillons wurde bereits im Jahr 2025 durch die Stadtvertretung beschlossen. Ziel ist es, eine moderne Infrastruktur für Jugendliche und Heranwachsende im Stadtgebiet zu schaffen und dauerhaft zu stärken. Der Standort am Volksbad wurde auf Empfehlung des Kultur-, Bildungs- und Sozialausschusses als geeigneter Teststandort ausgewählt, um die Akzeptanz und Nutzung eines offenen Jugendangebotes im öffentlichen Raum zu erproben.
Die Baugenehmigung wurde im April 2026 erteilt. Der Baubeginn erfolgte am 15. April 2026, die Arbeiten wurden am 13. Mai 2026 abgeschlossen. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 34.000 Euro.
Der Pavillon ist achteckig konzipiert und verfügt über eine Grundfläche von 28 Quadratmetern. Die Konstruktion besteht aus 3,3 Kubikmetern Fichtenholz mit farblosem Wetterschutzanstrich. Die Gesamthöhe beträgt 3,40 Meter, die Durchgangshöhe 2,20 Meter. Zur Ausstattung gehören vier USB-Ladeanschlüsse sowie Steckdosen zum Laden mobiler Endgeräte. Ergänzend steht ein frei zugänglicher WLAN-Hotspot zur Verfügung. Der Pavillon ist präsenzabhängig beleuchtet. Vier der acht Seiten sind teilgeschlossen und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet und bieten geschützte Aufenthaltsmöglich-keiten.
Besonderer Dank gilt den beteiligten Unternehmen. Mit der Ausführung der Tragwerkplanung und Errichtung des Holzbaus wurde die Dachdeckerei Schmidt GmbH beauftragt. Die Elektroinstallation erfolgte durch die MVE Elektrotechnik GmbH. Der Stadtbau unterstützte die Maßnahme mit der Herstellung der Pflasterflächen sowie der Herrichtung der umliegenden Flächen und der barrierearmen Zuwegung.