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Warener Wochenblatt
Ausgabe 8/2026
Aus der Stadt und den Ortsteilen
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Eine Freundschaftsbank für Waren (Müritz)

Vorne links: Stadtführerin und Initiatorin Petra Hakert, Regisseur Oliver Liliensiek, Australian Shepherd Hoonah alias „Käthe“ und Schauspielerin Hildegard Schroedter auf der Freundschaftsbank. Dahinter Hundetrainerin Caroline Zeidler, Stadtführer Klaus Lambrecht und Produzent Felix Türcke

„Wir haben da eine Idee.,.. " so ungefähr hat es sicherlich angefangen. Die Warener Stadtführer engagieren sich seit vielen Jahren für ihre Stadt. Sie decken Geschichte und Geschichten auf. Sie vermitteln ihr Wissen an Urlauber und Einheimische gleichermaßen und sie hinterlassen Spuren. Anregungen finden sie überall. In diesem Fall von der beliebten Fernsehfilmreihe „Käthe und ich". In der Folge „Freundinnen für immer" spielte eine Freundschaftsbank eine durchaus bedeutende Rolle. Viele Gäste erkundigen sich mittlerweile nach Drehorten, wie Petra Hakert vor der Enthüllung berichtete. Gebaut wurde die Bank in den Werkstätten der Produktionsschule des CJD Nord. Leiter der Holzwerkstatt Ferdinand Schwarz war natürlich auch vor Ort. Die Filmreihe ist perfektes Stadtmarketing, weiß auch Bürgermeister Norbert Möller zu bestätigen. Er bekam die Bank für Waren (Müritz) „geschenkt", mit Urkunde und Model für das Büro!

Natürlich wurde bei der Filmproduktion, der Bavaria Fiction GmbH im Vorfeld angefragt, ob so ein Nachbau der Filmbank im Stadtgebiet einen Platz finden darf. Gerne wurde zugestimmt, aber nur wenn Vertreter der Crew dabei sein dürften! So kam eine ganze Delegation an die Müritz und genoss neben der großen Aufmerksamkeit, die ihnen die Warenerinnen und Warenern entgegen brachten, besonders den wunderbaren Ausblick auf die Binnenmüritz.

 

 

Große Wellen schlägt die kleine Bank. Das Nordmagazin berichtete, natürlich auch die regionalen Medien. Im Internet finden sich an vielen Stellen Texte und Bilder, die liebevoll kommentiert wurden und weiter werden. Ein Ergebnis, das die Stadtführer durchaus überraschte aber vor allem erfreute.

Finanziert wurde die Bank übrigens über den Richard-Wossidlo-Kulturpreis. Den hatten die Stadtführer 2016 erhalten und seither ein ganz besonderes Projekt gesucht, um das Geld bestmöglich und im ureigensten Interesse umzusetzen. Das ist gelungen. Apropos „Wir haben da eine Idee ….". Es gibt natürlich schon eine neue Idee. Sehnlicher Wunsch wäre eine ganze Reihe von Sitzmöbeln, die dann eine Freundschaftsdbank-Promenade am Ufer der Müritz ergeben.