Vom 10. bis 12. April 2026 besuchte eine Delegation aus sieben Wustrower Bürgerinnen und Bürgern die Partnergemeinde Hagen am Teutoburger Wald. Ziel des Austauschs war eine Vertiefung der jahrzehntelangen Freundschaft zwischen den Kommunen. Durch persönliche Begegnungen und gemeinsamen Dialog soll das gegenseitige Verständnis gestärkt, das Gefühl der Zusammengehörigkeit gefördert und das Leben in beiden Gemeinden bereichert werden.
Historischer Kontext Die Partnerschaft zwischen Wustrow und Hagen a.T.W. geht zurück auf den 22. Oktober 1990. Hintergrund war der Aufbau einer funktionierenden Verwaltung in der ehemaligen DDR; die Gemeinde erhielt Unterstützung bei Haushaltsplanung, der Erstellung von Flächennutzungs- und Abwasserbeseitigungsplänen sowie Sachleistungen wie einer Kirchenorgel und der Übergabe eines Tanklöschfahrzeugs.
Ein Rundgang durch Hagen a.T.W. führte zu Besichtigungen der evangelischen Ehemaligen Kirche, der Kirschvilla, des Bewegungsparks, des Kolumbariums, des Kirschlehrpfads, des Pumptracks und der Gummiwiese bis ins Forellental.
Es fand eine Besichtigung der KiTa Goldbachtal, des Gustav-Görsmann-Hauses sowie des Alten- und Pflegeheims Haus St. Joachim statt.
Am Abend wurde bei einem feierlichen Festakt das 30-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr Hagen a.T.W. begangen.
Abgerundet wurde der Tag durch den Besuch des Frühlingssturms der Landjugend Sudenfeld.
Der Besuch stand im Zeichen des fortlaufenden Austauschs zwischen Wustrow und Hagen a.T.W. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, über aktuelle Projekte zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen für zukünftige gemeinsame Initiativen zu sammeln. Die Partnerschaft soll auch künftig durch regelmäßige Begegnungen und Kulturaktivitäten weiter gestärkt werden. Solche Besuche zeigen die lebendige Kraft kommunaler Zusammenarbeit: Vertrauen, Offenheit und der Wille, das Leben in beiden Gemeinden zu bereichern. Die Verantwortlichen beider Seiten Christine Möller (Bürgermeisterin Hagen a.T.W.) und Steffen Franz (Bürgermeister Wustrow) blicken optimistisch auf weitere generationsübergreifende Projekte und den weiteren nachhaltigen Aufbau enger Kontakte.