Innen- und Bauminister Christian Pegel (li.) und Bürgermeister Christian Greger
Auch wenn es so aussieht: Die geladenen Gäste um Landrat Stefan Sternberg (4.v.l.), Minister Christian Pegel (5.v.l.) und Bürgermeister Christian Greger (6.v.l.) haben nicht den Winterdienst übernommen, sondern den 1. Spatenstich
Wir haben hier im Stadt- & Landboten ja schon einiges über die Planungen und Konzepte zum neuen Verwaltungssitz neben dem historischen Rathaus berichtet. Jetzt soll es endlich losgehen mit der Umsetzung – sofern das Wetter mitspielt. Im derzeit hartgefrorenen Boden sind die geplanten Erkundungsgrabungen erst einmal nicht möglich. So musste auch der symbolische 1. Spatenstich am 2. Februar in einem aufgeschütteten Kieshügel stattfinden.
Pünktlich zum Glockenschlag um 12:00 Uhr begrüßte Bürgermeister Christian Greger die angereiste Politprominenz, Mitglieder der Stadtvertretung und der Verwaltung sowie eine Menge interessierte Bürgerinnen und Bürger, die der Einladung gefolgt waren. In seiner Ansprache hob er hervor, dass hier ein moderner, attraktiver Verwaltungsbau entstehe, der sich mit der Aufnahme der historischen Bebauung optimal ins Stadtbild einpasse. Dem Schweriner Architektenbüro Matthias Leifels BDA sei eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft gelungen, was zu einer Aufwertung und Belebung der Innenstadt führen werde.
Der Innen- und Bauminister Mecklenburg-Vorpommerns Christian Pegel hob hervor, was für ein Glücksfall es für das Projekt gewesen sei, dass der eigentlich bereits geschlossene Fördertopf der Städtebauförderung wieder geöffnet werden und so der weitaus größte Teil des 17,5-Mio.-Projekts aus Mitteln des Bundes, der Länder und Kommunen gefördert werden konnte. Es bleibe nur zu hoffen, dass sich die Tendenz der ersten Ausschreibungen fortsetze und alles weiterhin im berechneten Finanzrahmen bleibe.
Was den zeitlichen Rahmen angeht, muss man freilich abwarten. Zum Festtag war alles eingefroren; und auch die verfrorenen Gäste waren heilfroh, dass man sich nach dem erfolgten Spatenstich im warmen Ratssaal bei einem Teller heißer Suppe wieder aufwärmen und kräftigen konnte.
Sie haben es inzwischen vielleicht schon gemerkt: Im Zuge der Baustelleneinrichtung ist während der nächsten Monate (voraussichtlich bis Ende 2027) die Große Straße zwischen Schulstraße und Heinrich-Heine-Straße voll gesperrt. Für den Durchgangsverkehr empfehlen wir die Nutzung der Umgehungsstraße.