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Wittenburger Stadt- und Landbote
Ausgabe 5/2026
Amtlicher Teil
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Bürgerbeteiligung am Friedensring stieß auf großes Interesse

Bürgermeister Christian Greger begrüßt die Anwesenden

Frau Genschow (Wimes GbR) erläutert eine der Konzeptzeichnungen

Viele Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Friedensring fanden am 21. April den Weg ins oberste Stockwerk der Grundschule. Und sie diskutierten eifrig mit um die Zukunft ihres Viertels.

Nachdem Bürgermeister Christian Greger das Treffen eröffnet und kurz die Absichten und Pläne skizziert hatte, die die Stadt Wittenburg verfolgt, berichtete Frau Genschow von der Rostocker Wimes GbR über die Geschichte des integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) und stellte ihre Gedanken und Ideen zur Umstrukturierung des Areals vor.

Der erste und wichtigste Punkt: Der Friedensring muss neben der Innenstadt ein weiterer Teil des ISEK werden, denn eine zügige Entwicklung des Stadtteils ist nur mit den damit verbundenen Förderungen möglich. Und diese Entwicklung liegt nicht nur im Interesse der Anwohner, sondern der Öffentlichkeit allgemein, wird dadurch doch die Attraktivität Wittenburgs als Wohnstandort insgesamt gesteigert und gefestigt.

Das dann vorgestellte Modellprojekt sieht in seinem ersten Entwurf u.a. folgende Maßnahmen vor, um Sanierungsrückstand zu beseitigen, Funktionsmängel zu beheben und ungenutzte Potenziale optimal zu nutzen:

  • Herstellung von mehr Wohnraum (familien- und altersgerecht), zunächst auch zur Unterbringung der jetzigen Anwohner während der Sanierungsphase der Altbauten,

  • ein optimiertes Verkehrskonzept mit mehr Parkplätzen und einer Sanierung der Fahr- und Gehwege,

  • Schaffung neuer, attraktiver Spiel- und Grünflächen, die ausreichend vor Vandalismus geschützt sind.

Viele der Aspekte stießen auf Interesse der Anwohner und konnten in der anschließenden Diskussion noch genauer an den örtlichen Bedarf angepasst werden. Dabei kamen auch die aktuellen Probleme wie illegale Müllentsorgung und nicht entfernte Hundehaufen zur Sprache. Da die Stadt keine Möglichkeiten hat, solche Aktivitäten im Vorhinein zu unterbinden und allenfalls mehr Mülleimer aufstellen kann, appellierte der Bürgermeister an alle Bürgerinnen und Bürger, mehr Verantwortung für sich und ihr Lebensumfeld zu übernehmen.

Stadt Wittenburg | Öffentlichkeitsarbeit