Ein neuer Hörspaziergang lädt dazu ein, den Stadtteil Kyritz-West zu entdecken. Entstanden ist er im Projekt des jungen museums „Ankommen in Kyritz“ gemeinsam mit Menschen im Alter von 11 bis 87 Jahren, die regelmäßig in Geschichts- und Medienwerkstätten, bei Ausflügen und Picknicks zusammenkamen.
Im Verlauf des Projekts entstanden Gespräche über das Leben und den Alltag im Stadtteil. Daraus entwickelten sich gemeinsame Themen, die sich nun in den Stationen des Hörspaziergangs wiederfinden.
Persönliche Geschichten verbinden sich mit konkreten Orten im Stadtteil, anhand von Interviews und Klängen können sie angehört werden – mit den Alltagsgeschichten von Menschen, die hier zu unterschiedlichen Zeiten angekommen sind. Der Hörspaziergang führt durch die Geschichte des Stadtteils von den 1950er Jahren bis heute.
Bewohnerinnen und Bewohner berichten von ihren persönlichen Erfahrungen, zum Beispiel vom Bau der ersten Häuser, vom Arbeitsalltag im Drei-Schicht-System, von Erlebnissen auf dem Spielplatz, vom Deutschlernen, der Jobsuche und der Kinderbetreuung. So entsteht ein vielstimmiges Bild des Lebens in Kyritz-West.
Der rote Faden all dieser Geschichten ist das Ankommen. Manchmal ganz konkret – in einem neuen Land, einem neuen Stadtteil oder in einer veränderten Nachbarschaft. Und manchmal im übertragenen Sinne: Ankommen kann auch bedeuten, erwachsen zu werden, sich zurechtzufinden und mit anderen Menschen in Verbindung zu sein.
Die digitale Karte mit den 12 Hörstationen zum Abspielen und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: www.museumslabor-kyritz.de/ankommen-in-kyritz
Zum Museumslabor des jungen museums:
Das junge museum eröffnet Ende 2027 als Teil des Kultur|Kloster|Kyritz. Ein wichtiger Ort auf dem Weg dorthin ist das Museumslabor in der Hamburger Straße 32. Schon jetzt lädt es dazu ein, Stadtgeschichte neu zu entdecken und aktiv mitzugestalten. Der Werkstatt- und Ausstellungsraum ist Treffpunkt verschiedener Generationen, es werden Geschichten gesammelt und kreative Ideen erprobt.