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Grabower Amtsanzeiger
Ausgabe 12/2024
Nichtamtlicher Teil
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Gedanken zum Volkstrauertag in Dambeck

Der Volkstrauertag ist den weltweiten Opfern von Krieg und Gewalt gewidmet. Seit 100 Jahren wird den Toten mit diesem „stillen Feiertag“ gedacht. In Dambeck gründete sich in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein Kriegerverein, ihm ist zu verdanken, dass der Toten des 1. Weltkrieges gedacht wurde. Ein Denkmal und eine Gedenktafel in der Dambecker Kirche zeugen davon. Obwohl dieser Verein nach 1945 nicht mehr bestand, folgte man der Tradition und gedachte auf einer zweiten Tafel der Opfer des 2. Weltkrieges. Auf dem Friedhof hinter der Kirche befinden sich 2 Soldatengräber, diese wurden in einer Weihung unter Teilnahme von Vertretern des Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“ und der Kreisvorsitzenden des Verbandes für Kriegsfürsorge Dr. M. Seemann und vielen anderen Gästen wiederhergestellt. Der Flugzeugführer Erich Reutlinger und der Obergefreite Luis Lanzer sind am 13. April 1945 mit ihrem Flugzeug kurz hinter dem Dorf abgestürzt und ums Leben gekommen.

Über die Jahre wurde die Pflege der Gräber immer mehr vernachlässigt. Die Gemeindevertretung um die Bürgermeisterin Frau Barbara Willer, ist es gelungen nach langen Bemühungen bei Verbänden und Behörden Mittel für den Erhalt der Gräber zu bekommen. Am Tag vor dem Volkstrauertag wurden die Soldatengräber in einem würdigen Zustand versetzt und ein Kranz auf dem Denkmal vor der Kirche niedergelegt.

Fred Rüdiger