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Grabower Amtsanzeiger
Ausgabe 4/2026
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25 Jahre Grabower Hubbrücke

Am 9. März 2001 war es endlich so weit: Ein lange geplantes Projekt wurde Wirklichkeit. In Grabow ersetzte eine moderne Hubbrücke mit vier hydraulischen Stempeln die Rehberger Brücke – und prägt seither das Stadtbild.

Ein würdiges Brückenfest für die Einwohner von Grabow und ihre Gäste fand am 24.03.2001 statt mit einer Sonderausstellung im Museum Grabow.

Mit einer Durchfahrtshöhe von bis zu 4,20 Metern ermöglicht die Brücke den Schiffen die Passage auf der Müritz-Elde-Wasserstraße.

Das ist besonders wichtig für die Müritz-Elde-Wasserstraße – eine der bedeutendsten Wasserstraßen der Region. Sie verbindet die Müritz mit der Elbe und ist nicht nur für die Schifffahrt, sondern auch für den Wassertourismus von großer Bedeutung.

Die Stadt hat sich zu einem beliebten Zwischenstopp für Bootsfahrer und Urlauber entwickelt.

Die Brücke selbst steht auf 48 Bohrpfählen, die rund 8 Meter tief in den Boden der Elde reichen – ein solides Fundament für viele Jahre. Gleichzeitig wurde damals auch die Ufermauer saniert, die zuvor teilweise abgesackt war.

Eine weitere Sanierung der Brücke erfolgte im Jahr 2021. Dabei wurde das historische Brückengeländer leider nicht wieder aufgebaut. Teile davon sind jedoch am Museum sowie auf vielen historischen Karten zu bestaunen.

Freigabe der neuen Hubbrücke für den Verkehr am 09.03.2001

Fotos aus den Beständen des Stadtarchivs